Presse
 





hallescher feierabend (monatliche Beilage der SonntagsNachrichten) , 09.10.2005
Schnuppertage im Segelfliegen
Der Segelflugsportverein Halle-Oppin führt auf dem Flugplatz Oppin vom 15. bis 22. Oktober Schnuppertage durch. Interessenten sind für die Zeit von 11 bis 16 Uhr eingeladen. „Lassen Sie sich einmal von der Faszination des Fliegens inspirieren und melden Sie sich zu den Schnuppertagen an!“, wirbt Vereinssprecher Torsten Wilker.
Sein Verein sucht dringend weitere Mitglieder, um auch in Zukunft gut aufgestellt zu sein. Der Segelsportverein FSV Halle-Oppin e.V. hat derzeit 75 ehrenamtliche Mitglieder. Mehr als die Hälfte sind Jugendliche im Alter zwischen 14 und 25 Jahren. Mädchen, Jungen, Frauen und Männer können in jedem Alter, frühestens jedoch ab dem 14. Lebensjahr mit der Segelflugausbildung, die zirka zwei bis drei Jahre dauert, beginnen. Zur Ausbildung gehört Theorie in Fächern wie Aerodynamik, Navigation, Luftrecht, Meteorologie und Technik.
Im eigenen luftfahrttechnischen Betrieb erlernt man unter professioneller Anleitung das Handwerkzeug zur Segelflugzeugwartung. Nach Abschluss der Ausbildung erhält man eine Segelfluglizenz, mit der man in ganz Deutschland Segelflugzeuge fliegen darf. Aufbauend darauf kann auch die Berechtigung für das Fliegen des vereinseigenen Motorseglers erlangt werden. Die Segelsportler absolvieren nationale und internationale Wettbewerbe. Dabei müssen die Teilnehmer eine vorgegebene Strecke zwischen 100 und 1000 Kilometer mit der schnellsten
Durchschnittsgeschwindigkeit zurücklegen. Erstmals fanden in diesem Jahr die Landesmeisterschaften in Oppin statt. Dabei konnten Oppiner Piloten zweite und dritte Plätze erringen. „Für viele unserer jungen Mitglieder ist dies nicht ein Traum vom Fliegen und von Freiheit, sondern auch die Vorbereitung für den eventuellen späteren Traumberuf“, berichtet Torsten Wilker. Ehemalige Mitglieder würden inzwischen Jagdflugzeuge, Hubschrauber oder Passagierflugzeuge fliegen.
Heute kann jeder fliegen, wenn er nur will und sich als geeignet erweist. Segelfliegen ist eine Variante abzuheben. Gerade diese Art des Fliegens auszuprobieren, dazu lädt der Segelsportverein FSV Halle-Oppin e.V. vom 15. bis 22. Oktober ein. (Foto: Volker Naumann)
i n f o :

Segelsportverein FSV Halle-Oppin
Internet: www.fsv-oppin.de
Telefon: 034604 / 20344
Martin Schramme
 
AHA!, 09.2005
Am Himmel entlang
Stephan Münch und Volker Naumann widmen sich in Oppin dem Segelfliegen
Dabei muss der Erwerb der Segelflug-Lizenz noch nicht einmal mehr als der Pkw-Führerschein Klasse 3 kosten - vorausgesetzt, man stellt sich einigermaßen geschickt an und leistet ehrenamtliche "Baustunden" im Verein.
"Das gehört einfach dazu. Im Winterhalbjahr von Oktober bis März, wenn wir nicht fliegen, werden die Flugzeuge in unserer Werkstatt bis aufs kleinste Einzelteil gecheckt und gegebenenfalls repariert", erklärt Naumann, der kürzlich auch eine Ausbildung zum Werkstattleiter absolviert hat. "Natürlich bedeutet das vor allem Arbeit, aber irgendwie hat man trotzdem jedes Wochenende Bock drauf, weil man seine Kumpels trifft."

Überhaupt ist Segelfliegen ein absoluter Teamsport: Wenn man nach 300, manchmal gar 400 Kilometer langen Streckenflügen weit entfernt vom heimatlichen Flugplatz runtergeht, ist man absolut auf das so genannte Rückhol-Team angewiesen. "Ein Kasten Bier wird dann allemal fällig", gibt Münch, der gleichzeitig als Jugendleiter des Vereins fungiert, lachend zu.

Von seinem früheren Wunsch, Verkehrspilot zu werden, ist Physikstudent Naumann inzwischen längst abgekommen. "Man ist viel zu viel von zu Hause weg und kümmert sich vor allem um das Überwachen hochentwickelter Technik wie Autopilot & Co. Die ursprüngliche Romantik und das Abenteuer des Fliegens findet man aber wohl bei uns Segelfliegern in viel stärkerem Maße", erklärt er. Û

-> SEGELFLIEGEN IN OPPIN
FSV Oppin, Telefon: 034604/20344
Internet: www.fsv-oppin.de
TEXT: ANDREAS LÖFFLER
D er Höhenmesser zeigt noch 200 Meter. Stephan Münch fliegt die dritte 90 Grad-Kurve eines gedachten Rechtecks und überprüft mit aufmerksamem Blick, ob die Landefläche am Flughafen Halle-Oppin auch wirklich frei ist. Noch eine letzte Kurve, die Landeklappen und das Fahrwerk gesetzt, und schon kontaktiert das hölzerne Segelflugzeug
Sein Vereinsgefährte Volker Naumann, den ein Rundflug mit Familie vor sieben Jahren auf den Geschmack brachte, ist sogar aktueller Vize-Landesmeister.

"Es ist einfach großartig, wenn man praktisch ohne Antrieb, nur durch die Energie aufgeheizter Luftmassen, am Himmel entlang gleitet. Und man weiß vorab nie genau, wo es einen hinträgt", beschreibt der 20-Jährige Naumann seine Faszination für das Segelfliegen. "Es ist etwas Besonderes, ganz anders als etwa Autofahren", ergänzt Münch.
vom Typ "Kobra" sanft das orangefarbene Lande-T und rollt auf der Wiese aus.

Stephan Münch, 19, ist einer von derzeit knapp 30 Jugendlichen zwischen 14 und 26 Jahren, die beim Flugsportverein (FSV) Oppin das Segelfliegen betreiben. Angefangen mit der Fliegerei hat er - eine Sondergenehmigung machte es damals noch möglich - bereits mit 13 Jahren, nach einer Werbeveranstaltung in der Schule. Heute ist der angehende Mechatronik-Student bereits Dritter der sachsen-anhaltischen Landesmeisterschaft.
 

MZ, 26.07.2005
Meteorologe Nitz im Dauerstress
Segelfliegen: FSV Oppin holt bei Landesmeisterschaft drei Medaillen
Oppin/MZ/zag. Die Freude über drei gewonnene Medaillen ließ die Organisatoren der Landestitelkämpfe im Streckenflug den Ärger über die ausgefallenen Wettkampftage vergessen: Obwohl wegen fehlender Thermik nur an drei der insgesamt neun Meisterschaftstage geflogen werden konnte, zog der Flugsportverein Oppin eine positive Bilanz.

„Segelflieger sind geduldige Leute und kennen die Situation“, weiß Martin Springer vom FSV. Die wenige flugtaugliche Zeit wurde deshalb um so intensiver genutzt und es entwickelten sich einige spannende Luft-Duelle. Daran hatten die Gastgeber eine Aktie. In der kleinen Clubklasse erkämpfte sich Lokalmatador Volker Naumann in seinem

„Piraten“ die Vizemeisterschaft. Der 20-jährige Physikstudent musste sich nur Thomas Gladow aus Gardelegen beugen.

In der gemischten Klasse segelte Uwe Nitz im „Discus“ auf den Bronzerang. Der diplomierte Meteorologe hatte auch in den flugfreien Stunden alle Hände voll zu tun: Er informierte über die Wetterlage, beantwortete geduldig alle Fachfragen, erstellte Karten und Graphiken. Der 36-jährige Flugsportler, der als Betreuer der Frauennationalmannschaft auch schon bei großen internationalen Meisterschaften dabei war, hat gleich seine gesamte Familie in den Wettkampf mit eingebunden. Die zehnjährige Tochter Laura unterstützte die Titelkämpfe als Flugschreiber, während Ehefrau Michaela mit für die Versorgung
der Teilnehmer verantwortlich war.

Eine Überraschung gelang zudem Stefan Münch. Der Abiturient, der sich im Verein als Jugendleiter und Vorstandsmitglied sehr engagiert, wurde mit seiner „Cobra“ in der großen Clubklasse Dritter.

Den Leerlauf bei schlechtem Wetter überbrückten die insgesamt 23 Segelflieger aus zehn Vereinen mit Tischtennisspielen, Go-Card-Fahren oder einem Bowling-Tunier. Einige nutzten auch das Mitflug-Angebot des Schönebecker Kunstfliegers Henrik Hamvas. Andere wiederum gingen mit dem Flugsimulator virtuell in die Luft.

Volker Naumann erkämpfte bei den Landesmeisterschaften im „Piraten“, einem Schulungsflieger des FSV,
die Silbermedaille.
Foto: Martin Springer
 

MZ, 18.07.2005
Nur Außenlandungen
Segelfliegen: Titelkampf in Halle-Oppin
Oppin/MZ/zag. Seit Samstag kämpfen Sachsen-Anhalts Segelflieger in Oppin bei den offenen Landesmeisterschaften im Streckensegelflug um die Titel. Bei den von Sportminister Gerry Kley eröffneten neuntägigen Wettbewerben bewerben sich die Besatzungen von 18 Flugzeugen in drei verschiedenen Klassen um die Medaillen.

Zum Auftakt machten allerdings schwierige Witterungsverhältnisse den Piloten das Leben bzw. Fliegen schwer. In nur zwei Klassen erreichten jeweils zwei Sportler die vom Veranstalter vorgegebene Mindeststreckenlänge. Positiv aus der Sicht des gastgebenden Flugsportvereins Halle-Oppin: In der großen Clubklasse manövrierten Frank Ludwig und Stefan Münch ihre Maschinen zwischenzeitlich auf die Plätze drei und vier.

In der kleinen Clubklasse lagen sogar zwei Lokalmatadore auf den ersten Plätzen, allerdings fiel diese Kategorie dann doch der fehlenden Thermik zum Opfer und wurde nicht gewertet. Kurios: Nicht ein einziges Segelflugzeug schaffte es am Samstag zurück zum Startplatz nach Oppin. „Tatsächlich gab es nur Außenlandungen“, bestätigte Mitorganisator Torsten Wilker vom FSV das außergewöhnliche Ergebnis.

Gestern meinte es der Wettergott besser mit den Segelfliegern. "Der Großteil der Piloten hat die Tagesaufgaben erfüllt", bilanziert Wilker zufrieden. Zudem gab es wesentlich weniger Außenlandungen. "Vereinzelt gingen die Flieger in Bitterfeld oder Wittenberg runter", erklärte Wilker. Die Wettbewerbe werden heute fortgesetzt.

 

MZ, 25.06.2005
Der singende Segelflieger
FSV Oppin: Einstiger Schlagersänger arbeitet ehrenamtlich als Ausbilder im Verein
Bei den Landesmeisterschaften der Segelflieger ab 15. Juli in Oppin ruhen die Hoffnungen der Gastgeber vom FSV auf acht jungen Piloten, die allsamt mit durch die Hände des Fluglehrers Jean Löffler gegangen sind.

Von unserer Redakteurin
PETRA SZAG

Oppin/MZ. "Manchmal singe ich auch hoch oben in der Luft", bekennt sich Flugsportler Jean Löffler schmunzelnd zu seiner zweiten Leidenschaft. Allerdings nur, fügt der Fluglehrer erklärend an, wenn er allein in dem Segelflieger oder Motorsegler sitzt. Denn die wenigsten seiner Schüler wissen von seinen früheren Höhenflügen.

„Manchmal singe ich auch hoch oben in der Luft“

JEAN LÖFFLER
SEGELFLUGSPORTLER

Vor der Wende war die Schlagerbranche Löfflers Metier. Zusammen mit einer befreundeten Sängerin stürmte er als Duo "Ute und Jean" die DDR-Hitparaden. Alte Zeitungsausschnitte und eine Amiga-Platte an der Wand der Heimstätte des Flugsportvereins in Oppin zeugen davon. Drei "Silberne Bong" gab es für die zwei Himmelstürmer, u.a. für den Song "Halt mich". "Damit haben wir sogar die Phudys und Karat aus dem Fernseh-Wettbewerb geworfen", erzählt Löffler.

Und trotzdem war die Musik nicht die erste große Liebe des singenden Fliegers oder auch fliegenden Sängers. "Eigentlich wollte ich schon immer Pilot werden wie mein Vater", erzählt der 55-Jährige. Dieser Traum blieb lange unerfüllt. Wegen seiner Westverwandtschaft kam es für den in Belgien geborenen und 1951 mit seiner Familie nach Halle gezogenen jungen Mann in der Gesellschaft für Sport und Technik zur Bruchlandung. Also ging Löffler erst in die Volksbildung und weihte die Schüler in die Geheimnisse der Physik und Polytechnik ein, bevor er schließlich seine goldene Stimme versilberte.

Ein Urlaubs-Rundflug kurz noch der Grenzöffnung entfachte bei dem mittlerweile in Zöberitz ansässigen Löffler jedoch wieder das alte Feuer. "Seitdem bin ich beim FSV in Oppin", sagt der Schwarzschopf. Längst hat er alle Lizenzen (auch die eines Berufspiloten) in der Tasche, arbeitet hauptberuflich als Flugleiter auf dem Tower und besitzt seit kurzem sogar eine eigene kleine Flugschule. Und dennoch nimmt sich der Vater einer elfjährigen Tochter die Zeit, ehrenamtlich im Verein als Ausbilder mitzuwirken. "Meine Arbeit als Lehrer hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich fliege ja auch sehr gern. Da bot es sich förmlich an, das eine mit dem anderen zu verbinden", erklärt Löffler sein Engagement.

Eines will sich der Sportler trotz der knappen Zeit in dieser Saison noch gönnen: "Einen ordentlichen Streckenflug so bis zu 500 Kilometern." Die 3 000 Flugstunden und 12 000 Starts und Landungen, die bislang in seinen Büchern stehen, sollen längst nicht das Ende sein. "Ich habe noch viele Ziele", bedauert Löffler, dass der Tag nur 24 Stunden hat.

Ein weiterer Schwerpunkt in der flugfreien Zeit ist der Winterbaudienst. Wer vom Verein selbst mit Hand anlegt und hilft, das Gelände rund um den Flugplatz auf Vordermann zu bringen bzw. instand zu halten, profitiert von diesem Engagement auch im Flugsommer.

TITELKÄMPFE
PREMIERE IN OPPPIN

Die Offenen Landesmeisterschaften im Streckensegelflug werden zum fünften Mal ausgetragen und zum ersten Mal in Halle-Oppin. Ausrichter der zehntägigen Wettbewerbe ab 15. Juli ist der FSV, als Schirmherr fungiert Sportminister Gerry Kley. Bisher liegen 30 Anmeldungen vor. Weitere 20 werden noch erwartet.

Nähere Informationen gibt es unter www.fsv-oppin.de oder telefonisch unter 034604 / 20344

Der einstige Schlagersänger Jean Löffler (links), der am Sonnabend als Fluglehrer in Oppin arbeitet, geht mit seinem Schützling Volker Naumann eine Luftkarte durch. (MZ-Foto: Andreas Löffler)

MZ, 18.11.2003
Segelfliegen
Jetzt Hochbetrieb
an der Werkbank
Wartung in Oppin – Neueinsteiger willkommen
Von unserer Redakteurin
PETRA SZAG

Halle/MZ. Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt: Obwohl die Segelflieger witterungsbedingt seit einigen Wochen nicht mehr in die Luft gehen, gibt es für die 75 Vereinsmitglieder des FSV Oppin auch in den ungemütlichen Monaten jede Menge zu tun. Im Vordergrund steht die technische Wartung der Maschinen.


„Wir fliegen zwar nicht bei jedem Wetter, aber anfangen kann man zu jeder Jahreszeit“

TORSTEN WILKER
FSV OPPIN

Wie jedes Jahr im Winter werden die neun Segler und das neu erworbene Motorsegelflugzeug unter Aufsicht des akribischen Werkstattleiters Matthias Förster gecheckt. Dabei gilt es, auch kleinste Beschädigungen im oder am Flugzeug ausfindig zu machen und zu beheben. Zudem wird die Funktionalität der Steuerung und Instrumente überprüft. Nicht zu vergessen die Schönheitsreparaturen. Ist der Lack ab, wird nachgebessert.

Beim Motorsegler wiederum steht das Antriebsaggregat im Blick-

punkt, um Verschleiß vorzubeugen, und unnötigen Lärm und Luftverschmutzung zu vermeiden. Ob die Wartungsarbeiten letzlich auch ordnungsgemäß durchgeführt wurden, überprüft dann ein Beauftragter des Luftfahrtbundesamtes und erteilt dem Flugzeug – ähnlich wie beim Auto-TÜV – seine Freigabe für die nächste Saison.

Die Wintermonate werden aber nicht nur für Werkstattarbeiten genutzt, sondern auch für theoretische Schulungen. Vor allem Neueinsteiger können sich mit dem Pauken des Segelflug-Einmaleins einen entscheidenden Vorlauf schaffen, um mit Beginn der neuen Flugsaison im Frühjahr gleich mit den anderen abheben zu können. „Der Zeitpunkt, sich uns jetzt anzuschließen, ist günstig“, bestätigt Torsten Wilker von der Vereinsführung. „Wir fliegen zwar nicht bei jedem Wetter, aber anfangen kann man zu jeder Jahreszeit.“

Ein weiterer Schwerpunkt in der flugfreien Zeit ist der Winterbaudienst. Wer vom Verein selbst mit Hand anlegt und hilft, das Gelände rund um den Flugplatz auf Vordermann zu bringen bzw. instand zu halten, profitiert von diesem Engagement auch im Flugsommer.

@ Nähere Informationen unter
www.fsv-oppin.de

MZ, 21.10.2003
Lehrgang für Segelflieger
Flugsportverein Halle-Oppin schult den Nachwuchs

Oppin/MZ. Mit Erfolg haben alle fünf Teilnehmer ihre Prüfung nach einem Segelfluglehrer-Lehrgang absolviert, den der Flugsportverein Halle-Oppin in den vergangenen Wochen anbot. Unter ihnen befanden sich auch Michael Hengst und Torsten Wilker vom veranstaltenden Verein. Ziel des Kurses war es, auf Vereinsebene die Flugleh-

rerausbildung effizient durchzuführen und so die ehrenamtliche Schulung von Nachwuchspiloten dauerhaft zu sichern.

@ Wer älter als 13 Jahre ist und Interesse hat, kann sich im Internet unter www.fsv-oppin.de anmelden.

MZ, 29.07.2003

Fünf landen auf Podest

Renneritz/MZ/zag. Bei den Landesmeisterschaften der Segelflieger in Renneritz sind die Aktiven des Flugsportvereins Oppin fünf Mal auf dem Treppchen gelandet. Gleich einen kompletten Medaillensatz fassten Sebastian Zachäus (1.), Jan Tell (2.) und Sebastian Groebel (3.) in der Juniorenwertung der Clubklasse ab. Im Doppelsitzer wurde FSV-Pilot Steffen Schmidt gemeinsam mit Joachim Munkelt Vizemeister. Torsten Wilker erkämpfte sich zudem in der Standardklasse Bronze.

Wilker hatte noch einen weiteren Grund zu feiern. Er schaffte - ebenso wie seine Vereinsgefährten Michael Hengst und Martin Rinker - zum erstenmal in seiner Laufbahn einen 500 Kilometer langen Streckenflug. Dafür erhielt das Trio den obligatorischen Streckendiamanten. Rinker wurde im Gesamtklassement Achter, Hengst vor seinem Teamkollegen Frank Ludwig Elfter. Zum guten Mannschaftsergebnis trugen auch Falk Wozny und Sven Böttcher bei, die in der Doppelsitzerklasse Sechste wurden.

MZ, 15.03.2005

Lust aufs Fliegen?

Halle/MZ. Die Segelflieger des Flugsportvereins Halle-Oppin laden über die Oster-Feiertage zu einem Schnupperwochenende ein. Nähere Informationen können telefonisch unter der Nummer 0173 / 36 96 666 eingeholt werden


MZ, 13.03.2005
Packende Duelle in luftiger Höhe
Segelfliegen: FSV richtet Meisterschaften aus
Von unserer Redakteurin
PETRA SZAG

Halle/MZ. In Halles Sportarenen oder Stadien ist schon so mancher Titel ausgekämpft worden. In diesem Jahr sollen nun auch – zum ersten Mal seit der Wende – packende Duelle um Meisterschaftsmedaillen über den Dächern der Stadt ausgetragen werden: Der Flugsportverein Halle-Oppin bittet diesen Sommer Sachsen-Anhalts Piloten zur Bestenermittlung in die Segelflugzeuge. Unter seiner Regie und der Schirmherrschaft von Sportminister Gerry kley werden vom 15. bis 24. Juli die Landesmeisterschaften ausgetragen.

„Bislang hatten wir wegen der angrenzenden Flugplatz-GmbH nur kleine Wettkämpfe ausrichten können. Doch als Segelleistungszentrum sehen wir uns in der Pflicht. Deshalb nehmen wir in diesem Jahr mir Hilfe unserer Nachbarn die Organisierung der Meisterschaften in Angriff, erklärt Torsten Wilker vom FSV-Vorstand.

Eine Menge Arbeit wartet also auf die Segelflieger, die am 20. März in die neue Saison starten. Auch in den flugfreien Wintermonaten waren die 75 Männer und Frauen um Wilker nicht untätig. In der Vereinseigenen Werkstatt wurden unter Anleitung von Matthias Förster die vier Schul- und fünf Leistungsflugzeuge fachgerecht auseinander genommen. Jedes einzelne Teil musste gereinigt, kontrolliert und im Bedarfsfall repariert bzw. ausgetauscht werden. Bevor dem Sommer entgegengeflogen wird, kommt noch ein technischer Prüfer zum „Tüv“.

Tatkräftige Unterstützung ist laut Wilker jederzeit willkommen. „Deshalb laden wir über Ostern auch zu einem Schnupperwochenende ein. Wir geben einen kurzen Einblick in die Theorie. Und wer will, kann auch in die Luft gehen und mit einem unserer erfahrenen Piloten eine Runde drehen“, wirbt der FSV-Mann in eigener Sache.

(i) Interessierte ab 14 Jahre können sich telefonisch unter 0172/3696666 melden.
Foto: Torsten Wilker und seine Mitstreiter brachten im Winter die Flugzeuge auf Vordermann. (MZ-Foto: A. Löffler)

MZ, 11.09.2004
Gutschein bringt alles in Rollen
Segelfliegen: 16-Jähriger meistert erste Prüfung

Halle/MZ/zag. Dafür ließ sich Benjamin Arlt sogar freiwillig den Hintern versohlen und einen Diestelstrauch durch die Hände ziehen: Mit der mehr lustigen als schmerzhaften Prozedur wurde der 16-Jährige nach seinem ersten Alleinflug in den Kreis der Segelflieger beim FSV Halle-Oppin aufgenommen. Den fälligen Kasten Bier für die Truppe zur Feier des Tages hatte Mutter Arlt vorab wohlweislich besorgt. „Sie war sich absolut sicher, dass ich die Prüfung schaffe“, erzählt Benjamin schmunzelnd.

Überhaupt verdankt er seinen Eltern die Entdeckung seiner lustigen Leidenschaft. „Mein Vater hat mir zum Geburtstag einen Gutschein

FSV HALLE-OPPIN
Zweiter im Land

Für die 75 Segelflieger des FSV verlief die Saison erfolgreich. In der Vereinswertung Sachsen-Anhalt liegen sie mit 28 995,5 zurückgelegten Kilometern hinter Schönebeck (40 591) auf Platz zwei. Ein Highlight war der 500-km-Nonstop-Flug von Martin Rinker und Stefan Löser im „Puchacz“. 60 Prozent des FSV sind Jugendliche. Der Verein hat zwölf Ausbilder, neun Segelflieger und einen Motorsegler.

fürs Mitfliegen geschenkt. Als ich den im Oktober einlöste, wusste ich sofort: Das will ich auch machen. Und meine Eltern fanden`s gut, dass ich ein Hobby gefunden habe, für das ich mich begeistern kann“, erklärt der die Sekundarschule Landsberg besuchende Zehntklässler.

Viele Wochenenden hat der Niemberger seitdem in Oppin verbracht. Theorie-Ausbildung, Werkstatt-Arbeit, Baustunden leisten – all das gehört auch zum Flieger Alltag. Den Bocian, den Schul-Doppelsitzer des Vereins, hat er beispielsweise mit auf Vordermann gebracht. Dazu kommen 120 Starts und Landungen. „Benjamin ist eines unserer größten Talente. Er ist konzentrationsfähig, reaktionsschnell und denkt mit“, lobt Torsten Wilker vom FSV-Vorstand den Jungen. Ja, er traut ihm sogar zu, 2005 schon beim Landesjugend-Vergleichsfliegen mit an den Start zu gehen. Und wovon träumt der Youngster, der später einmal Flugzeugbauer werden möchte? „2006 will ich soweit sein, meine Eltern mit in die Luft zu nehmen“. Außerdem würde er gerne seine Dienstzeit beim Bund als segelfliegender Sportsoldat absolvieren. Davor wartet aber noch eine Menge Arbeit auf ihn. Der nächste Meilensteinauf dem Weg zum Luftfahrerschein für Segelflieger ist erst einmal die Umschulung auf Einsitzer.

Daumen nach oben! Segelflug-Talent Benjamin Arlt hat die Freiflieger-Prüfung erfolgreich bestanden.

MZ, 12.09.2003
Segelfliegen
Höllwarth löst das Ticket
Oppiner als Zweiter zum Bundesvergleichswettbewerb

Halle/MZ/zag. Der Oppiner Sebastian Höllwarth hat bei dem von seinem Flugsportverein ausgerichteten Landesjugend-Vergleichsfliegen das Ticket zum Bundeswettkampf lösen können. Der Flugschüler rangierte sich unter 27 Teilnehmern an zweiter Stelle ein. Er musste sich nach einem Stechen der besten Drei nur dem Magdeburger Markus Riemann geschlagen geben. Platz drei belegte Holger Hüttig aus Salzwedel.

Dieses Trio wird Sachsen-Anhalt

Ende September beim Saisonhöhepunkt in Viershofen bei Köln vertreten. Beim Bundesjugend-Vergleichsfliegen werden sie sich nicht nur mit den Flugsporttalenten aus ganz Deutschland messen können, sondern auch mit dem Top-Nachwuchs aus Belgien und Luxemburg. Auch für Höllwarths Vereinskollegen in Oppin ist die Saison noch nicht gelaufen. In den Oktoberferien findet ein letzter gemeinsamer Lehrgang mit den Wolfener Sportlern statt. Bis dahin wird fleißig weiter geübt.

MZ, 27.07.2003

Landestitel nach Wolfen

Thel und Mittelstädt mit knappem Sieg

Renneritz/MZ. In der vergangenen Woche kämpften auf dem Flugplatz Renneritz 31 Piloten um den Landesmeistertitel im Streckensegelflug. In der Doppelsitzerklasse siegten Stephan Thel und Kevin Mittelstädt vom Segelflugverein Wolfen nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit Steffen Schmidt und Joachim Munkelt von FSV Halle-Oppin. Auf Platz drei kamen Mario Steinborn und Mike Angermann ebenfalls vom Segelflugverein Wolfen.

Gestartet wurde in der Doppelsitzerklasse, Clubklasse und in der Standardklasse. In der Clubklasse erreichte der Fliegerklub Gardelegen einen Doppelsieg. Thomas Gladow kam vor seinem Teamkollegen Ulrich Tiran auf Platz eins. Den dritten Rang holte Hartmut Morgenstern vom LSV Laucha/Dorndorf.

Die Piloten vom Segelflugverein Wolfen, Klaus Schwabe und Siegmar Döring, landeten auf Platz vier und neun. Auch in der Standardklasse gab es einen Doppelsieg. Dirk Nickisch vom SFK Magdeburg siegte vor seinem Teamkollegen Joschko Hammermann. Platz drei erreichte Torsten Wilker vom FSV Halle Oppin.


MZ, 15.07.2002
Sebastian Groebel (links) und Torsten Wilker sind wie auch die anderen FSV-Piloten aus Oppin für die Landesmeisterschaften gerüstet. Bei den am Freitag in Renneritz beginnenden Titelkämpfen starten 50 Piloten aus 16 Vereinen ganz Sachsen-Anhalts. (MZ-Foto: Andreas Löffler)

Segelfliegen

Piraten gehen auf Höhenflug

Zehn Oppiner starten bei Landesmeisterschaft in Renneritz - Groebel gibt Debüt

Von unserer Redakteurin
PETRA SZAG

Halle/MZ. Ab Freitag erobern vom Renneritzer Flugplatz aus die "tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" Sachsen-Anhalts Luftraum. Mit ihren Piraten, Focas oder Bocians - so die Namen ihrer Segelflugzeuge - kämpfen sie um die Landesmeisterschaft. Bei der Medaillenvergabe will Sebastian Groebel möglichst ein Wörtchen mitreden. Der Abiturient gehört zu dem zehnköpfigen Aufgebot, das für den FSV Oppin auf Höhenflug geht.

Seit 1999 ist der mittlerweile 19-Jährige begeisterter Segelflieger. "Ich habe mich schon von kleinauf für das Fliegen interessiert", erzählt Groebel, der im Herbst sein Hobby zum Beruf machen und sich bei der Bundeswehr zum Piloten von Transportflugzeugen aus-

ausbilden lassen will. Obwohl er seine Segelflug-Lizenz schon ein Weilchen besitzt, wird Groebel in Renneritz sein Debüt bei einer Bestenermittlung Sachsen-Anhalts geben, denn im Vorjahr sind die Titelkämpfe in Stendal dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen. "Das gehört bei unserem Sport nun einmal dazu", weiß Groebel. Soweit wird es diesmal aber wahrscheinlich nicht kommen, denn Meteorologe und Vereinsgefährte Uwe Nitz hat für die kommenden Tage passables Flugwetter angekündigt.

Die Meisterschaften werden zeigen, wie Groebel seinen jüngsten Wettkampf weggesteckt hat - einen, den er wohl sein Lebtag nicht vergessen wird. Denn bei der Riesaer Streckenflug-Woche wurde er Augenzeuge eines tragischen Unglücksfalls. Der gemeinsame Absturz eines Motor- und Segelflug-

STATISTIK

Starker Nachwuchs

73 Mitglieder zwischen 13 und 70 Jahren zählt der 1990 gegründete Flugsportverein Oppin. Das Gros ist jünger als 25 Jahre. Beim FSV können in einer durchschnittlich zweijährigen Ausbildungszeit die Segelflug- und Motorseglerlizenz erworben werden. 16 Fluglehrer stehen dafür zur Verfügung. In Vereinsbesitz sind neben einer eigenen Werkstatt und einem modernen selbst errichteten Vereinsheim mit Unterkünften auch neun Segelflugzeuge und ein Motorsegler.

zeugs kostete zwei Piloten das Leben. "Natürlich war ich erst einmal geschockt. Doch ich denke, dass ich das alles verarbeitet habe. Hier

lag menschliches Versagen vor. Das zeigt nur noch mehr, wie wichtig es ist, konzentriert zu Werke zu gehen und sich keine Fehler zu leisten", erklärt Groebel.

"Schwere Unfälle wie der in Riesa gibt es Gott sei dank selten", weiß Torsten Wilker. Der erfahrene FSV-Sportler, der bei den Landesmeisterschaften ebenfalls mit von der Partie ist, hat wie seine anderen Vereinsgefährten noch keinen beobachtet. Damit dies so bleibt, frischen die Segelflieger ihr Wissen ständig bei Lehrgängen auf. Ria Kresse, eine der Nachwuchsfliegerinnen des Vereins, darf noch in diesem Sommer mit der Frauennationalmannschaft in die Luft gehen. Die 19-Jährige nimmt in einigen Tagen an einem Lehrgang teil.

@ Weitere Infos im Netz:
www.fsv-oppin.de

MZ, 03.09.2002

Vizemeister trudelt Richtung Boden

Vorführungen auf Flugplatz - Verein begeht sein 90-jähriges Bestehen - Wurzeln in Beesen

Von unserem Redakteur
Ronald Dähnert

Oppin/MZ. So eine Flugschau kann ganz schön anstrengend sein. Gerade für die Nackenmuskulatur der Zuschauer, denn bei den zweistündigen Vorführungen auf dem Oppiner Flugplatz musste der Kopf fast ununterbrochen in den Nacken gelegt werden. Und wie der achtjährige Benjamin aus Halle machten es dann schließlich einige Besucher - sie legten sich ins Gras und schauten in den Himmel.

Der Flugsportverein Oppin (FSV) hatte am Wochenende aus Anlass
Gebannt verfolgen die Zuschauer die Darbiertungen der Kunstflieger.

seines 90-jährigen Bestehens eingeladen, und die Gäste waren in Scharen angereist, obschon kein ideales Flugwetter herrschte. So bekamen die Besucher am Samstag keine Zielsprünge der Fallschirmspringer zu sehen, denn es war "einfach zu diesig", so Torsten Wilker, beim FSV für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Schlechte Sicht war auch für die Kunstflieger aus Gera der Grund, mit Verspätung in Oppin zu landen. Aber dem Zeitplan hat es am Ende nicht geschadet, begannen die Vorführungen doch pünktlicht um 14 Uhr. Und obwohl auf die Fallschirmspringer verzichtet werden musste, erwartete die Gäste zwei Stunden lang ein dichtes Programm in Oppin. Angefangen beim Kunstflug mit drei und zwei Flugzeugen und mit einer Sonderschau des Deutschen Vizemeisters im Kunstflug, über Ballonrammen bis hin zu Segelflug- und Hubschraubervorführungen.

Atemberaubende Schau

Imposant war die Einlage des Kunstflug-Vizemeisters Ludwig Hoffmann, der seine eher kleine Maschine in so ziemlich jede Position brachte, die nur irgendwie denkbar ist. Ob im Abtrudeln aus großen Höhen oder im senkrechten Steigflug, Hoffmann meisterte jede Kunstflugfigur. Und am Ende seines Programms schien ein "normaler Looping" eine ziemlich alltägliche Angelegenheit zu sein, jedenfalls für die Zuschauer, von denen einige nach der atemberaubenden Schau sogar applaudierten. Wie Wilker versicherte, wurde bei

Spiegelflug nennt sich diese Vorführung der Dessauer Kunstflugpiloten, weil eine Maschine wie das Spiegelbild der anderen mitfliegt.

allen Vorführungen sehr darauf geachtet, die Zuschauer nicht zu gefährden. Sämtliche Übungen über dem Publikum oder in Richtung der Gäste waren deshalb verboten. Etwas bedauerlich war die Vorsichtsmaßnahme, als beim so genannten Ballonrammen zwei Propellerflugzeuge versuchten, einen mit Helium gefüllten Ballon zu treffen. Die relativ kleinen Ziele waren angesichts des diesigen Wetters kaum auszumachen.

Am Rande der Flugschau wurde unterdessen unter Experten gefachsimpelt, ob wirklich auf eine 90-jährige Geschichte des Flugbetriebs in Halle zurück geschaut werden kann. Aber Helmut Lutze, Vorsitzender des FSV, ließ da keine Zweifel aufkommen und verwies aus historische Dokumente, aus de-

nen hervorgeht, dass im April 1912 die "Erste hallesche Fliegerschule" in Beesen gegründet wurde. Damit würden die Hallenser deutschlandweit ziemlich weit vorn liegen, ist sich Wilker sicher. Sehr weit vorn lagen die Flieger auch 1990, denn der Anfang März eingetragene Flugsportverein war einer der ersten in Halle.

Zahlreiche Zuschauer packten die Gelegenheit beim Fest in Oppin am Schopfe und stiegen selbst in die Lüfte. Dazu gab es vielfältige Möglichkeiten. Gern genutzt wurde dabei unter anderem auch die historische AN-2.

Benjamin allerdings durfte dann doch nicht fliegen, aber der Achtjährige tröstete sich angesichts eines großen Softeises schnell.


MZ, 19.09.2002

Kindergarten wird beachtet

Tombola für Flugopfer

Oppin/MZ/dd. Die Kindertagesstätte Waldersee erhält vom Flugsportverein Halle-Oppin eine Spende von 400 Euro. Das Geld ist der Erlös einer Tombola zugunsten der Flutopfer, die während des Flugsportfestes vor wenigen Tagen stattfand. Zu dem dort gesammelten Betrag gaben Vereinsmitglieder persönliche Spenden hinzu.

MZ, 02.09.2002

Spektakuläre Flugmanöver über Oppin

Atemberaubende Flugmanöver, hier von zwei Dessauer Kunstflugpiloten präsentiert, zogen am Wochenende hunderte Zuschauer zum Flughafen Halle-Oppin. Anlass für die Schau am Himmel war die Gründung der ersten halleschen Flugschule vor 90 Jahren.
MZ-Foto: Jens Schlüter

Sonntagsnachrichten, 15.08.2002

Zuschauen und Mitfliegen

Oppin. Am kommenden Wochenende, 31. August und 1. September, findet auf dem Flugplatz Halle/Oppin in der Zeit von jeweils 10 bis 18 Uhr anlässlich des 90. Jahrestages des ersten Sportflugbetriebes in Halle eine große Flugschau mit über 30 verschiedenen Flugzeugtypen statt. Zuschauen und Mitfliegen heißt es ab 10 Uhr - zur Auswahl stehen Hubschrauber, ein Motorflugzeug und ein Segelflugzeug. Ein großes Flugschauprogramm ist von 14 bis 16 Uhr geplant. Ein buntes Rahmenprogramm unter anderem mit einer Modellbaubastelstrecke, Schaustellern und einem Flohmarkt runden das Wochenende auf dem Flughafen ab.

MZ, 21.08.2002

Flugschau zum Jubiläum

Vorführungen in Oppin

Oppin/MZ. Am 31. August und am 1. September startet auf dem Flugplatz Halle-Oppin eine Flugsportschau. Anlass der Veranstaltung ist 90. Geburtstag des ersten Segelflugbetriebs in Halle. Über 30 Flugzeugtypen werden am Boden und in der Luft zu sehen sein, zudem Gleitschirme, Drachen, Fallschirme und Modellflugzeuge.

MZ, 07.08.2002

Segelflieger im Wettstreit

Heidepokal ausgetragen

Oppin/MZ/dd. Der Segelsportler Steffen Schmidt vom Flugsportverein Halle-Oppin nimmt am neunten Heidepokal-Wettbewerb in Roitzschjora bei Delitzsch teil und startet in der Standardklasse. Nach drei Wettkampftagen liegt der Flieger auf Platz sechs aller Teilnehmer, die außerdem ihr Können in der Club- und gemischten Klasse unter Beweis stellen. Neben dem Pokalwettkampf geht es gleichzeitig um den Titel des sächsischen Staatsmeisters. Steffen Schmidt kann seine jetzige Position bis zum Sonnabend noch verbessern. Ziel ist für ihn die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft der Junioren 2003.


MZ, 09.08.2002

Heiter bis wolkig,
strichweise Regen

Meteorologe bei Segelflug-Weltmeisterschaft

Uwe Nitz ist Experte in Wetterfragen.
MZ-Foto: Jens Schlüter

satoren angefordert. Natürlich sei er aufgeregt, gibt der 33-Jährige zu und wünscht sich für seine Vorhersagen möglichst einfache Wetterlagen. "Denn mein Job ist knifflig und immer nur eine Wahrscheinlichkeitsaussage", betont er.

Privat hat der Flugwetterberater seine eigene Methode gefunden, auf die häufigen Fragen nach den Aussichten zu antworten. Sein Standardsatz lautet dann: "Heiter bis wolkig, strichweise Regen".

Oppin/MZ/dd. Morgen beginnt in Musbach bei Freudenstadt die zweite Weltmeisterschaft der Segelflieger in der Clubklasse. Fast 70 Piloten aus 20 Ländern gehen an den Start. Sie und die Wettkampfleitung verlassen sich in allen Fragen des Wetters auf einen Deutschen, auf Uwe Nitz aus Halle.

Leute von nebenan

Uwe Nitz
Flugwetterberater

Der 33-Jährige arbeitet als Flugwetterberater beim Deutschen Wetterdienst Leipzig. Für die Flughäfen in Erfurt, Dresden und Leipzig sowie kleinere Regionalflughäfen erstellt

er Ballon- und Segelflugwetterberichte und gibt Flugwetterübersichten. In seiner Freizeit ist Uwe Nitz, der schon als Kind Flugmodelle baute, seit 1984 begeisterter Segelflieger und seit zehn Jahren Mitglied im Flugsportverein Halle-Oppin.

Seine Aufgaben reichen von Ausbildungsleiter bis Cheffluglehrer beim Motorsegler. Außerdem ist der Hallenser Teammeteorologe der Deutschen Frauen-Nationalmannschaft im Segelflug und begleitet sie zu Wettkämpfen. Gern würde es der sachsen-anhaltinische Landesmeister im Segelflug 1996 zu mehr als 100 Stunden jährlicher Flugerfahrung bringen. Seine Zeit reicht nicht aus, denn auch die Familie ist Uwe Nitz sehr wichtig. Gestern brach er nach Musbach zu einer zweiwöchigen Dienstreise auf, denn er wurde von den Organi-

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