Tag der Erde 2017
 
 
 
Klix 2008
 
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KLIX 2008



03.05.08

Schon wieder Sonne. Die Klixer haben echt Glück. Bei anderen Wettbewerben gibt's 2 Wochen Dauerregen…
Das Frühstück fällt recht kurz aus, da wir noch satt vom Griechen sind. Also bauen wir auf. Heute steht mal wieder die Gemischte Klasse vorn.
Nach dem Startaufbau beginnt Micha doch tatsächlich ein ernstes Gespräch - über Vitamin E in Verbindung mit Tierversuchen an Mäusen zur Fruchtbarkeit. Aber rechtzeitig kriegt er noch die Kurve und beendet das Gespräch mit einer Pointe. Soviel Intellekt am frühen Morgen tut schon fast weh…

Das Briefing beginnt. Neben den alltäglichen Ehrungen und einem kurzen Ausflug ins Thema Regelkunde durch Kirschi kommt auch Volker wieder zum Zug. Das Wetter heute wird durch ein Höhentief etwas eingeschränkt. Wir sind aber optimistisch. So gibt es heute wieder gute, alte Racing - Tasks in den Nordwesten, ganz nah in die Heimat. Die Gemischte darf 320km um Zahna und Groß Leuthen fliegen. Die Clubklasse kriegt eine Aufgabe um Reinsdorf und Lübbenau mit 246km.

Kurz vor 12 Uhr starten dann die Wetterflieger. Die Basis ist niedrig. Einige Schauer sind auch schon rum um Klix aktiv. Die Startbereitschaft wird regelmäßig verschoben, bis schließlich halb 2 der Tag neutralisiert wird.
Der Discus wird gleich am Start abgerüstet, die anderen fahren rein. Leider fängt es sehr schnell mit regnen an, sodass wir das Abrüsten vorerst pausieren. Zwischendurch landen auch einige fremde Flieger in Klix, darunter auch die Cobra 07 aus Kamenz. Nach mehrfachem Abtrocknen kriegen wir dann aber doch alle Flugzeuge in die Hänger.

Wieder an unseren Zelten angekommen, stellten wir fest, dass unser Bier alle war. Zum Glück hatte Lutz noch eine Notreserve, sodass wir den Nachmittag bis zur Abschlussfeier problemlos überstehen sollten. Mittlerweile kommt auch alle 30 Minuten ein Regenguss vom Himmel. Zum Glück wurde heute gecancelt, sonst hätten die Klixer wohl ohne uns ihre Abschlussfeier veranstaltet…



02.05.08

Der morgendliche Gang fällt heute wieder etwas leichter. Die Sonne scheint. Bereits zum Frühstück stehen schon die ersten Cumuli am Himmel, wenn auch noch recht tief. Es scheint also heute gut zu werden. Man merkt allen an, dass der Vitamin K - freie Abend mal gut getan hat.

Wir rüsten auf. Man hätte um 9 schon in der Luft sein können… Ein bisschen neidisch kann man da schon auf die Piloten werden.
Zum Briefing ist der Himmel malerisch. Aber so gut wie anfangs vermutet wird es doch nicht. Es ist einfach zu feucht. Daher kriegen alle Piloten eine SAA von 2 bis 2,5 Stunden in den Norden und Osten. Auch Polen ist heute wieder offen. Die Startbereitschaft ist auf 12 Uhr angesetzt.

Meteorologe Volker rechnet ab Nachmittag mit Schauern. Deswegen startet die Offene Klasse auch pünktlich. Die Wilgas ziehen durch. Im Westen steht schon die erste Zelle und zieht langsam zu uns durch. Der Wind ist frisch.
Die Clubbis stehen wieder hinten und unsere Jungs auch. Pünktlich zum Start von Torsten lässt der erste Schauer seinen Regen auf den Flugplatz fallen. Einige Piloten brauchen einen zweiten Start, so auch Jan und Schwochi.

Ich begebe mich erst einmal wieder zur Wassertanke und mache Uwes Kanister voll. Dann wird schnell Bier und Fleischsalat geholt. Leider konnte ich dann die Berichte nicht vollenden, da 2 Stunden Aufgabenzeit schon wieder rum waren. Die Wettbewerbsleitung könnte wirklich mal längere Aufgaben ausschreiben, damit die Helfer mal zur Ruhe kommen…
Uwe ist recht früh dran, aber die Clubbis kommen erst spät. Wir fangen gerade mit Abrüsten an, schon beginnt es stark zu regnen. Schnell kommen die Flieger in die Hänger, müssen aber wenig später nochmal zum Abtrocknen raus.

Zur Begrüßung gibt's Ouzo, zum Abschluss gar zwei. Zwischendurch darf er natürlich auch nicht fehlen. Dann gibt Lutz noch eine Runde Bier aus. Der Abend wird doch wohl nicht schon beim Griechen enden?
Wir geben uns Mühe und schaffen es noch in die Bar. Anja begrüßt uns mit dem ersten Kupfer. Auch das zweite und dritte Bier findet noch den Weg in die Hand. Aber dann ist auch wieder recht früh Schluss. Schließlich ist am folgenden Tag der Abschlussabend. Da sollte man schon etwas fitter sein.



01.05.08

Man erwacht das erste Mal gegen um 7. Regen prasselt auf das Zelt, der Wind pfeift. Ein Déjà-vu: Wir sind in Neustadt – Glewe!
Der Weg zur Dusche ist besonders beschwerlich. Unterwegs trifft man heute wenige Piloten an. Auch Torsten liegt noch in der Falle.
Das Wetter ist bescheiden. Der Regen wird stärker. Die Spoline verschiebt vorerst den Startaufbau. Zum Briefing wird die schwierige Situation erklärt. Kurz nach dem Briefing hört der Regen dann auf. Es wird aufgerüstet, da ein kleines Wetterfenster erwartet wird. Die Gemischte steht, wie die letzten Tage auch, vorn. Alle 3 Klassen haben SAA's mit einer Mindestzeit unter 2 Stunden.

Wir warten recht lang, bis dann endlich gestartet wird. Alle Klassen dürfen hoch.
Nach dem letzten Start begebe ich mich auf den Weg zu Familie Heinze, um bei den Vorbereitungen für die Klixer Spieße zu helfen. Dabei hilft die ganze Familie.

Als Uwe dann wieder in Klix landete, waren wir noch lang nicht fertig.
So langsam trudelte dann das gesamte Feld ein, außer unseren Jungs. Wie gewohnt kamen sie erst recht spät. Aber sie waren da und wurden mit einem "Grüß dich!" und einem kühlen Bier begrüßt. So konnte dann Michaelas 2. Feier auch sicher stattfinden.

Nach dem Abrüsten brauchten die Piloten erst einmal eine kleine Pause. Laura holte uns schon recht früh zum Grillen ab, obwohl wir uns gerade auf den Weg zum Volleyballfeld machen wollten.
Christian empfing uns dann mit einem Bier, wobei wir einen weiteren Kasten beisteuerten.
Das Feuer wurde angezündet und die Spieße kamen in den Boden. Der Grill kam auch noch hinzu. Uwe (auch bekannt als "Onkel Nitzer" oder "Nitzelchen") war vorerst der Grillmeister. Nach einigen Stündchen waren die Spieße dann auch soweit fertig. Wir stiegen vom Bier auf andere Getränke um, wobei bei manchen nicht ganz klar war, worum es sich wirklich handelte.
Da wir vom langen Vorabend noch ganz schön kaputt waren, ging der Abend recht schnell zu Ende. Heute mal ohne Kupfer…




Auf das Geburtstagskind!


Hihihihi!


Aufgespießt





Satt und zufrieden

30.04.08

Nachdem wir gestern, trotz großl;en Tatendrangs, als letzte aus der Bar geschmissen wurden, zeigte sich heute morgen, dass es sich gelohnt hat. Ohne Sonnenschein geht’s erst einmal unter die Dusche.
Schwochi hat, wie jeden Morgen, schon ´ne Wagenladung Brötchen unterm Arm. So können wir mit einem schönen Fleischsalat – Brötchen in den Tag starten.

Viertel 9 tönt dann wieder die Stimme der Sportleiterin durch die Lautsprecher. Vorerst soll nicht aufgebaut werden. Viertel vor 10 dann aber erneutes Aufhorchen: Wir sollen schon einmal aufrüsten, jedoch an den Hängern verbleiben. Das Wetter hat sich aber bisher nicht verändert.
Zwischenzeitlich hauen wir uns wieder die größl;ten Sprüche um die Ohren. Langsam laufen wir zu Höchstform auf. Das Neustadt – Glewe Niveau von der Dosi – DM 2007 scheint erreicht. Nur das Wetter ist beachtlich besser.

Zum Briefing gab dann Volker das zu erwartende Wetter preis. Es kann gut werden, muss aber nicht. Startbereitschaft ist vorerst 12 Uhr. Die Gemischte steht dabei vorn, dahinter die Offene und zum Schluss die Club. Uwe steht in der letzten Reihe.
Die Aufgaben sind alle SAA’s ab ca. 100km, um wenigstens eine wertbare Disziplin zu schaffen. Alle 3 Strecken gehen, wie bisher auch, in die nördliche Richtung.

Das Wetter bessert sich allmählich, einige Lücken entstehen. Aber die Sicht ist schlecht. Wir probieren das Flächenrad und die Zugstange für die Cobra von IMI aus. Das Flächenrad passt, für die Zugstange muss eine eigene Lösung her.

Uwe startet. Die Wolkenbasis ist bei ca. 1000m. Nachdem die Gemischte in der Luft ist, werden die anderen beiden Klassen neutralisiert. Auch die Gemischte wird wenig später in der Luft neutralisiert. Uwe lässt sich aber noch etwas Zeit, obwohl das Bier wartet. Aber auch er muss landen.

Dann wird alles zusammen gepackt und erst einmal ein Bier gezischt. Micha, Uwe und Torsten fahren einkaufen, während Schwochi und Ich an der Bar mit Kupfer weiter machen. 19 Uhr macht die Bar für 2 Stunden zu, wobei wir erneut die Letzten am Tresen sind.
Als Micha und Torsten wieder da sind, spielen wir erst einmal eine Runde Volleyball mit den Klixern Paula, Robert und Markus sowie dem IMI – Vertreter. Danach geht's zum Klixer Hexenbrennen mit frischen Fischsemmeln. Und Bier.

Da aber bis auf Feuer nicht so viel geboten wird, geht’s quer über den Platz zum nächsten Feuerherd nach Sdier. Auf Empfehlung von Lutz gibt’s hier eine gute, alte Dorfdisco. Michaela und Uwe sowie Wolfgang, Frank und Claudia sind auch mit dabei. Es wird getanzt und gelacht. Punkt Mitternacht wird dann Michaelas Tanzrunde eröffnet. Denn sie hat Geburtstag. Ganz zum Schluss darf dann nochmal Uwe zum finalen Walzer ran. Der Abend zieht sich dann noch bis halb 3. Der lange Fußmarsch drückt dabei das Grundwasser bis in die Knie. Aber wir kommen sicher auf dem Zeltplatz an.




Angeber!


'Ne Lücke


Biene Maja

29.04.08

Morgenstund hat Gold im Mund. Und 'nen Pelz auf der Zunge. Das morgendliche Auskehren der Mundhöhle wird so obligatorisch und ist ohne Drahtbürste ein recht sportlicher Akt. Knobischnitte, eingelegter Knoblauch und Bruschetta sind eben eine nicht besonders angenehme Kombination. Und das nicht nur im Bad.

Micha hat sich heute Morgen wieder mal einen Aussetzer geleistet. Die Motorik hat er sich jetzt auch noch versoffen. Quasi ein Motorschaden.

Uwe stellte irgendwann die Frage, welche Farbe am Flugzeug links ist. Jans Eselsbrücke dazu: "Links ist ja Backbord. Wenn du jetzt deinem Gegenüber mit rechts ins Gesicht faakst, dann kriegt er links 'ne rote Backe. Daher ist links auch Backbord, und da ist rot.". Hervorragend!

Vorm Briefing machen wir noch eine kleine Computer-Session. Dabei kriegen unsere LX20 endlich funktionierende Lufträume. Wir stellen auch fest, dass Kirschi unseren Bericht auf der Klixer Wettbewerbsseite verlinkt hat. Das Briefing beginnt dann pünktlich halb 11.
Diverse Ehrungen wurden wieder durchgeführt. Dann kommt das Interessante: Wetter. Obwohl heute Morgen wieder mal die Sonne schien, ist's mittlerweile grau in grau. Entsprechend fällt auch das Wetterbriefing aus. Die Aussichten sind eher schlecht, aber wir warten vorerst noch. Vielleicht kommt ja noch ein Wetterfenster(chen).

Die Aufgaben für die Gemischte Klasse wurden schon vorbereitet. Polen ist heute offen. Eine SAA wurde vorbereitet, wobei die Strecke erst in den Norden nach Pinnow geht und dann nach Zary ins Ausland. Sieht aber eher schlecht aus, so dass die Piloten heute einen kulturellen Ausflug in den polnischen Luftraum machen dürfen.

12.30 Uhr cancelt die Sportleiterin den heutigen Tag. Ab jetzt können wir den Kulturtag beginnen. Ein Bierchen in Ehren…
Wir machten uns auf den Weg nach Dresden, um das Verkehrsmuseum zu besuchen. Durch Uwes Ortskenntnisse war der Weg auch nicht allzu lang, vorallem im Vergleich zur Wanderung auf den Lauscheberg.
Am Museum angekommen, stellten wir leider fest, dass wir die offiziellen Öffnungszeiten verpasst haben. Soviel zu Uwes Ortskenntnissen...
Weiter ging es dann in die Frauenkirche, liebevoll "Girls Church" genannt. Die Besichtigung war super hervorragend und sehr interessant.

Danach war die erste Kneipe an der Reihe, um endlich mal ein Bierchen genießen zu können. Beim Italiener gab es dann Radeberger, wobei sich die Piloten doch sehr zurückhielten... Ein Ausfall von Micha war mal wieder deutlich zu erkennen. Die Kellnerin stellte die übliche Frage: "Einzeln oder zusammen?" Micha antwortete darauf mit einem deutlichen "JA!". Alles klar?!
Das Wetter wurde langsam schlechter, in Dresden regnete es mittlerweile stark. Wir liefen zurück zu Torstens Kleinbus, den Micha vorher sehr liebevoll gegen eine Bordsteinkante gesetzt hatte. Weiter ging es ans Waldschlösschen, wo sowohl die allseits verschmähte Brücken-Baustelle als auch das Brauhaus auf uns warteten.
Dort gab es vorerst ein Maß Bier. Eben für echte Männer. Bis auf Jan schwächelten hier aber die Piloten wieder einmal. Danach gab es eine schöne Haxe, ganz nach Schwochis Empfehlung. Zum Runterspülen gabs, wie üblich, erst einmal 'nen Kurzen. Während der Großteil einen "Elixirum Degistivum" bestellten, benötigte Uwe mal wieder ne Extra-Wurst. Auf seine Frage, was denn einen Rachenputzer ausmacht, antwortete der Kellner: "Das ist eher was für die Damen!" Also genau das Richtige für Uwe.

Schließlich gings zurück nach Klix, kupfern war angesagt. Mittlerweile wird man schon etwas schief angeguckt, was wohl auf die hervorragende Berichterstattung zurückzuführen ist. Wir stellten außerdem fest, dass das Wetter hier noch recht schön ist. Die Oppiner machen sich eben tagsüber viel lieber ins schlechte Wetter...
Die ersten Kupfer wurden getrunken. Als schließlich Micha eine Rudne verpasste, kam der nächste Aussetzer: "Ihr seht mein Bier stehen und werdet sofort gierig!" Weiter ging´s trotzdem.
Bei der über-über-übernächsten Runde dann der nächste Aussetzer an der Theke. Im fliegenden Wechsel zwischen Kupfer und Stift (Ja, man kann meine Berichte auch handgeschrieben erwerben!) fiel der Lacher des Tages: Anja meinte, dass ich den Stift durchaus behalten könnte. Ich erwiderte, dass man mich auch buchen kann. Torstens Einwurf: "Quasi ein Grid Boy!"
Das Kupfer floss weiter. Nur die Piloten steigen langsam auf helles Bier um. Ich bleibe hart. Nebenbei fliegen die Lacher nur so durch unsere Runde. Der heutige Abend scheint noch sehr lustig und vor Allem lang zu werden…

Bisheriges Tagesresümee: 7 Bier (davon 5 Kupfer und 1 Maßl; Zwick´l) Tagesziel zum greifen nahe!


Ne Iddi-Mütze


Speckdeckel die Zweite


Die neuen Jaxidas im Einsatz


Warten auf Einlass

Das sind wahre Biergläser

28.04.08

Heute Morgen beim Aufstehen mal ein ungewohntes Bild: Jan ist schon wach! Und dann auch noch in der Dusche! Respekt!
Der Wind ist frisch, die Sonne lacht. Wir rüsten auf, was mittlerweile innerhalb weniger Minuten erledigt ist. Wir haben nach dem Rüsten sogar richtig viel Zeit, sodass wir in aller Ruhe mal das Kupfer wegbringen können. Mehrfach!

Zum Briefing dann das gewohnte Bild. Nur diesmal muss nicht Kirschi eine Demo durchführen. Die Piloten dürfen jetzt selbst ran. Leider haben unsere Teilnehmer den Einsatz verpasst. Gelacht wird trotzdem.
Das Wetter scheint heute etwas fragwürdiger als gestern. Mit etwas Pech wird heute nur für die Gruppenfotos aufgebaut.

Zwischenzeitlich entwickelt sich auf unserem Zeltplatz ein neuer Spruch: "Iddi Lima Tralala" wird aus Jans Wettbewerbskennzeichen und Kirschis "Ausrutscher" abgleitet. Das flutscht leicht und schnell von der Zunge.
Wir fahren dann langsam raus. Die Clubbis stehen heute vorn. Micha und Torsten stehen in der 3. Reihe, während Jan den schwarzen Peter gezogen hat und in die erste Reihe durfte. Uwe darf als Letzter ran. Jeder wie er es sich verdient…

Die Aufgaben sind klar. SAA's für alle. Die Clubbis werden dabei per Feldbriefing auf 2 Stunden reduziert, Strecken ab 160km sind dabei möglich, wobei die gleichen Richtungen wie in den letzten 2 Tagen eingeschlagen werden.
Der Start erfolgt erst nach 13 Uhr. Der Himmel ist blau, wird aber von hoher Cirrus-Bewölkung durchzogen. Die Sonne brennt und der Wind kühlt die Haut wieder deutlich ab. Sonnenbrand und gleichzeitiges zittern sind seltene Gefährten…

Die Clubbis starten. Torsten braucht dabei einen zweiten Versuch. Ist wohl doch kein Cobra - Wetter?!
Die Offene startet auch noch, da sammelt sich schon die Gemischte vor dem Feld. Die Klasse wird gecancelt. Uwe steht mir ab sofort als Co-Edelhelfer zur Verfügung! Wir fahren noch schnell in den Penny-Markt und schon kommen die Ersten wieder rein. Micha diesmal ganz vorn mit dabei. Jan und Torsten erfüllen aber wieder das Oppiner Klischee und lassen auf sich warten. Aber irgendwann tönt auch ihre Anflugmeldung durch die Zeltplatz-Tröte.
Alle da, wieder keine Arbeit für mich.

Wir rüsten ab und fangen an mit grillen. Bei den aktuellen Storys scheint ja die Cobra heute wieder eine Waffe gewesen zu sein. Für den Tagessieg reicht es trotzdem nicht. Schade!
Die IGC-Files müssen heut noch hochgeladen werden. Und alle Fotos. Beides wird nebenbei beim kupfern erledigt. Danach geht's voller Erwartung in die Falle.

Nacht!




KKK - Noch in der Ausbildung


Mentale Flugvorbereitung


Die Grillhure


Bruschetta, lecker!


Der kriegt den Mund nicht voll genug

27.04.08

"Der Tag erwacht, die Sonne lacht!" Dafür war die Nacht mal wieder Klix-typisch kalt. Uwe kam mal wieder pünktlich zum Frühstück, vergaß aber leider die frisch gekochten Eier. So hatten wir bisher noch nicht einen einzigen Vorteil von Uwes engen Kontakten (mal abgesehen davon, dass er nicht da war).
Wie üblich rüsteten wir den Pappdrachen, die DG 100 und die LS1 auf und fuhren, wie die meisten Piloten in Klix, schon vor dem Briefing zum Start. Heute stand die Gemischte ganz vorn, wobei Uwe in die 2. Reihe durfte. Dahinter kamen die Clubklasse und die Offene.

Zum Briefing wurden einige Kritiken an den Piloten ausgelassen. Kirschi, Anett und Michael erklärten nochmal sehr anschaulich das Landeverfahren. Das Wetter soll noch besser werden als gestern.
Die Aufgaben wurden vorgestellt. Die Gemischte Klasse darf zuerst nach Oehna, dann nach Friedland, über Görlitz weiter nach Neukirch und zurück nach Klix. Die Clubbis fliegen wieder ähnlich. Über Reinsdorf, Lieberose und Niesky geht's auch nach Neukirch und zurück nach Klix. Beides sind schöne Vierecke rund herum um Klix mit 390km bzw. 350km.

Punkt 12 startet dann der erste Segler. Alle Klassen werden stramm und ohne Pausen hochgeschleppt. Ein paar Runterfaller gibt's aber auch.
Ich begab mich vorerst wieder zum Tanken. Über 200 Liter Wasser dauern auch mit 2 Schläuchen noch recht lang.
Nach einer kleinen Pause und noch ein paar Minütchen warten, kommen dann auch endlich die ersten Segler. Das Wetter sieht währenddessen traumhaft aus. Ein bisschen neidisch kann man dann schon sein…

Uwe kommt als Erster meiner Piloten. Der Rest lässt mal wieder auf sich warten. Wenn auch spät, trudeln die Superpiloten dann doch irgendwann mal ein. Micha ist dabei Nr. 1 und erklärt die Trennung von seiner fliegerischen "Braut" Torsten. Ein Stromausfall trennte beide unwiderruflich, wobei Torsten nicht einmal mehr Funk hat. Wir haben dieses Jahr echt viel Glück mit unseren Akkus.

Am Ende sind doch alle rum und wir fahren in die "Gute Laune". Für uns wurde extra die "Scheune" geöffnet, um speisen zu können. Auf dem Rückweg machten wir einen Abstecher in die Halle, um die Wertungen zu betrachten. Micha flog dabei einen guten 82er Schnitt. Der Abend endete dann bei dem einen oder anderen Kupfer noch sehr ausgeglichen.




Extra lange Kondome


Die Zelte der Kinder


Nur für Erwachsene


Traumhaftes Wetter


Ein ernsthaftes Gespräch mit der Spoline


Dreamteam: Uwe + Uwe


Team Organisation


Uwe zieht sich den Discus an


Er kann nie genug kriegen


Prost!

26.04.08

Morgen!
Die Sonne scheint zwar nicht, aber gutes Wetter wird's trotzdem. Briefing ist erst um halb 11, doch bereits halb 9 weckt uns der nahe gelegene Lautsprecher schon mit Annetts (die Sportleiterin) Stimme. Es wird aufgebaut. Nachdem unsere Ohren wieder halbwegs ihre Funktion erfüllen können, rüsten wir auf. 5 Flugzeuge müssen abgefertigt werden, dabei auch die scheinbar aus Beton bestehende Cobra. Eine gute Stunde brauchen wir, inkl. Betanken. Wir fahren auch gleich raus, da kriegen wir wenigstens einen ordentlichen Platz.

Das Briefing war auch wieder sehr aufschlussreich. Es wurde u.A. Der "Schlepper der Sprecherpiloten" gesucht. Das Kupfer zeigt eben doch seine Wirkung.
Das Wetter soll gut werden, es werden Strecken um 300 km ausgeschrieben. Unsere Clubklasse-Piloten dürfen über Dahme und Friedland wieder zurück nach Klix. Uwe wird in die gleiche Richtung geschickt. Er darf erst nach Reinsdorf, dann nach Eisenhüttenstadt und über Peitz zurück nach Klix.

Etwa gegen 12:15 Uhr beginnen dann die Starts. Die Clubbis stehen hinten, davor die Gemischte und ganz vorn die Langohren. Die Wilgas haben viel zu tun. Die Basis liegt anfangs bei 1000 m, wird aber ansteigen. Alle sind froh, den Wettbewerb endlich beginnen zu können. Außer Uwe. Der fühlt sich noch nicht so gut. Diagnose: Kupfermangel.
Zwischendurch gabs hier und da ein paar Problemchen. Strassi musste rechts aussteigen, da das Tankglas einen Sprung hatte und die Wilga durchaus in Brand hätte geraten können.

Nachdem gegen 14 Uhr alle weg sind, kann ich mit Uwes Kfz dann die Wasser-Tankstelle besuchen, um dem Wasser-Gepansche am nächsten Morgen frischen Nachschub zu liefern. Abgewaschen wird für die feinen Herren natürlich auch. Danach gings in den nahe gelegenen Penny-Markt, um den Bruschetta-Durst zu stillen. Auch der Bierdurst wird mit neuem Ur-Krostitzer gestillt werden können.

Gegen halb 5 kommen dann die ersten Piloten zurück. Natürlich erst einmal nur die Offene Klasse. Es dauert aber nicht lange, da kommen die nächsten rein. Aber unsere Piloten lassen sich, wie eigentlich immer, reichlich Zeit.
Aber irgendwann tönt es durch die Lautsprecher "Die 1B im Anflug". Ich schnappe mir schnell ein Bier und fahre los. Leider dauerte die fahrt nicht lang, und ich stecke, unweit vom Discus, im tiefen Morast fest.
Neben mir standen noch andere Flugzeuge inkl. Autos im Klixer Sumpf. Erst durch Unterstützung von einem gut motorisierten Geländewagen konnte die Schlammschlacht beendet werden.
Als wir dann endlich wieder auf festem Boden standen, kamen auch unsere Clubbis zur Landung - als Letzter, aber rum. Abgerüstet wurde dann mit kräftiger Bier-Unterstützung auch noch. Nur die DG 300 blieb aufgerüstet. Unser Discus durfte zum ersten Mal unsere neuen Jaxidas überziehen.

Da das Klixer Organisationsteam alles fest im Griff hatte, stand auch recht schnell eine vorläufige Wertung. Obwohl das Wetter gar nicht so super gut aussah, wurde sehr schnelle Schnitte geflogen.
So erreichte Makoto in der Offenen Klasse einen 130er Schnitt. Peter Pollack schaffte in der Gemischten Klasse einen 118er Schnitt. Die 2 Polen holten sich schließlich in der Clubklasse mit einem 104er Schnitt den Tagessieg. Unsere Jungs erflogen immerhin noch einen 70er Schnitt.
Nur Micha war sauer: Leider hielten die Akkus nicht annähernd durch, sodass er ab der zweiten Wende ohne Strom, und somit auch ohne Loggeraufzeichnung, flog.

Am Abend konnten wir dann unseren Grill anschmeißen und endlich Michas Bierfass anstechen. Aber trotzdem musste gekupfert werden. Nur Uwe ließ uns mal wieder im Stich. Noch vor dem Grillen verabschiedete er sich zur Familie, ließ sich aber dann nicht mal an der Bar blicken.
Wir tranken dann noch ein paar Kupfer, machten uns aber recht schnell ins Zelt. Schließlich soll morgen auch wieder gutes Wetter werden.
Eine Aussage der Spoline geht uns auch nicht mehr aus dem Kopf: "Da kommt jemand, der sich mit Scherben auskennt." erwähnte sie, als sie den Erdberg am westlichen Platzrand erklärte. Irgendwie erinnert mich das an Michas verlorenen Wortschatz von der Dosi-DM 2007…

Tagesresümee: 5 Bier (davon 3 Kupfer)
Tagesziel erreicht - "alkoholfreier" Tag


Er reitet die DG - Michael Hengst


Konzentrierte Flugvorbereitung


Andere würden für diese Schandtat Schläge bekommen...


Jeder bereitet sich anders vor...


Grid Girl


Iddi Iddi


Speckdeckel

25.04.08

"Der Wettbewerb heißt Klix 2008 und nicht Gliding Tralala irgendwas."
So beendete Kirschi heute das Eröffnungsbriefing. Hier eine kurze Zusammenfassung: Grüßt euch! Feine Herren aus der Umgebung sind da. Die Sicherheit ist wichtig. Grüßt euch nochmal. Local rules sind auch vorhanden. Und denkt an die Sicherheit! Grüße! Wetter ist da, aber ich kann nichts dafür. Und genau geht's eh nicht. Heute nicht fliegen, praktisch unmöglich. Wir warten trotzdem. Sicherheit nicht vergessen. Tschüss, bis 14.00 Uhr.
Zwischendurch durfte Wolfgang -WA- Adler mal kurz die Bühne betreten, um sich sein privates Klingel-Glöckchen für, zum Start nicht anwesende, Piloten abzuholen. Außerdem fing es beim Wetter-Briefing mit regnen an.
Wir warten!

Etwa gegen halb 1 entschieden wir uns dann aber doch, den Klixer Sumpf vorzeitig zu verlassen.
Wir machten uns auf den Weg in Richtung Tschechien. Uwe meinte, man könnte hervorragend auf dem Lauscheberg wandern. Am anderen Ende des Berges (schon auf dem tschechischen Festland) sei eine gute Kneipe. Also quetschten sich 7 Personen in Torstens Kleintransporter und los ging's.
1,5h später waren wir am "Wanderweg" angekommen. Ca. 200 Höhenmeter wurden bei gefühlten 80 Grad Steigung auch schnell und durch hohen Kraftaufwand umgesetzt. Die Sicht war absolut super, schließlich steht man doch selten in einer Wolke.
Runterwärts ging's dann auch recht schnell und schon fanden wir uns in einer tschechischen Kneipe wieder, die auch zu entsprechenden Preisen das erste Bier lieferte. Nach einem ausgiebigen Essen ging's dann weiter zum "Gusseisernen Turm" und danach nochmal zum Flugplatz Bautzen-Litten.

Die gesamte Rückfahrt gestaltete sich dank hervorragender Knoblauchsuppe etwas sportlicher. Wieder in Klix angekommen trafen wir Falk und seine Freundin, die hier Urlaub machen wollten.
Klix 2008 konnte jetzt endlich angekupfert werden. So gingen die ersten Runden Kupfer innerhalb weniger Minuten in unsere Münder. Leider konnte Micha unserem Tatendrang nicht ganz standhalten und auch der Rest der Truppe verabschiedete sich recht schnell in die Zelte. Außer Uwe. Der hat mal wieder das Recht, in einer Privatresidenz zu Bett gehen zu können. Aber jeden Morgen pünktlich zum Frühstück kommt er dann doch angelaufen...

Zum Schluss saß ich noch mit Lutz beim letzten Kupfer. Die Bar war bereits recht überschaubar bestückt, da machten wir uns dann auch auf den in die Koje.

Tagesresümee: 9 Bier (davon 6 Kupfer)
Tagessieger!


Torstens Kleinbus... der Renn-Zafira


Ein Eingeborener





Das sind Pötte...

24.04.08

10 Uhr morgens. Die Sonne brennt.
Schwochi steht inkl. Helfer Torsten und der DG 300 auf unserem Vorplatz in Oppin, als ich um die Ecke biege. Wir schieben schon die Hallentore auf, da kommt Micha samt Abfallwirtschafts-Hänger angefahren. Zusammen räumen wir den Bocian aus der Halle, um noch die 5 Pflichtstarts für Schlepps an der Schwerpunktkupplung durchzuführen. Hagen hilft uns dabei mit seiner C42. Die 5 Starts gehen recht schnell von der Hand, sodass wir um 12 erst einmal eine Kaffeepause einlegen können.

Uwe lässt, wie gewöhnlich, etwas auf sich warten und erscheint schließlich erst gegen 2 Uhr. In der Zwischenzeit hat Micha schon 2 Flugplatzführungen durchgeführt. Gegen halb 4 können wir dann endlich mit der DG 100, DG 300 und dem Discus nach Klix losfahren. Da Torsten noch arbeiten muss und Jan noch mit studieren beschäftigt ist, kommen beide mit Cobra und LS1 nach.

Etwa um 6 können wir dann mit dem Aufbau unserer Zelte beginnen und, wer hätte das gedacht, endlich das erste Bier trinken. Das zweite lässt dann auch nicht mehr lange auf sich warten und schon sind fast alle Zelte errichtet.
Diverse Besorgungen wurden schließlich noch erledigt und schon konnte das erste Klixer Grillerchen beginnen, unterstützt von dem ein oder anderen Bier.
Was natürlich nicht fehlen durfte, war das erste Kupfer 2008. In der Klixer Bar konnten wir dann endlich zugreifen, auch wenn das Kupfer diesmal besonders "kupferig" war. Ab dem zweiten war dann aber wieder alles beim alten.

Tagesresümee: 7 Bier (davon 2 Kupfer)
Tagesziel erreicht!


Micha macht sich abfahrbereit

Ankunft


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