Deutsche Meisterschaft der Junioren 2008
 
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Hahnweide 2008



Samstag, 16.08.2008

Länger schlafen ist heut leider nicht drin. Daher stehen wir, obwohl stark dehydriert, gegen 8 Uhr auf. Die Dusche ist erfreulich leer, wahrscheinlich liegen die meisten Camper noch im Koma…

Wir frühstücken in aller Ruhe. Die Zelte sind noch sehr nass, sodass wir erst nach der Siegerehrung abbauen werden. Zum Glück kommt die Sonne rechtzeitig raus. So haben wir wenigstens für den offiziellen Teil gutes Wetter.

11:30 Uhr fahren dann die Busse nach Kirchheim, wo vor dem Rathaus die Sieger gekürt werden. Die Offiziellen halten erneut lange Reden, bevor es endlich zum, mittlerweile nicht mehr spannenden, Teil kommt. Die besten drei Piloten der jeweiligen Klassen dürfen auf das Siegerpodest. Danach wird noch die Nationalmannschaft der Junioren festgestellt, bevor es mit den Bussen zurück zum Flugplatz geht. Nun können wir endlich unsere Zelte packen und uns auf den Weg nach Hause machen.

Sebastian und Ich machen unterwegs einen kurzen Versorgungsstopp. Kurz darauf läutet das Handy mit Volkers Nummer darauf. Reifen geplatzt, gerade gewechselt, ging nochmal gut. Natürlich am Hänger. Hoffen wir, dass der andere Reifen bis Halle durchhält, sonst hat Volker ein Problem…

17:30 Uhr werde ich dann zu Hause abgeladen. Endlich wieder trockenen, festen Boden unter den Füßen. Das hat gefehlt. Volker kommt gegen 21 Uhr auch in Oppin an. Es ist alles noch glatt gegangen.

Der Wettbewerb hat uns, trotz des schlechten Wetters, viel Spaß gemacht. Ein Dank geht von uns an die Wettbewerbsleitung und auch an alle kleinen Helferlein. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!



Freitag, 15.08.2008

Die Vorhersage von Richie war sehr genau. Es regnet seit etwa 3 Uhr in der früh. Der Platz säuft ab. Volkers Zelt steht unter Wasser. Auch vor den Zelten sind genug Pfützen zu finden. Den neu angebauten Pool nutzen Joschko und Oli für ein kleines Badevergnügen. Aufrüsten müssen wir nicht. Das Briefing wird vorsorglich auf 11 Uhr verschoben.

Zum Briefing werden natürlich wieder die Sieger geehrt. In der Standardklasse hat niemand die Aufgabe erfüllt, aber mit 11 Flugzeugen, die über 100km geflogen sind, ist der Tag wertbar. In der Clubklasse gab es einige Rumkommer. Volker ist leider nur auf Platz 34 mit 158,6km gelandet. Das Wetter war eben nicht besonders einfach. Das heutige Wetter scheint fast eindeutig, aber eine endgültige Entscheidung wird erst gegen 13 Uhr getroffen. Wir warten ab und informieren uns schon einmal über ein mögliches Alternativprogramm.

13 Uhr: Der heutige Tag ist nun doch neutralisiert. Na denn, Prost! Wir haben aber noch keinen Plan, wie es weiter geht. Außerdem ist heute Abend noch die Abschluss – Beschickungs – Feier!

Es geht nach Esslingen, was da aber geht, wissen wir noch nicht. Wir parken am Senollar - Supermarkt und laufen ein ganzes Stück auf der Suche nach einer ordentlichen Essvorrichtung - leider finden wir nur das lokale Zwiebelfest. Hier gibt's jede Menge Essstände, natürlich schwäbisch. Einen Dinkelacker - Stand finden wir auch vor. Hier lassen wir von uns eine Postkarte erstellen, natürlich mit einem schönen Bierglas vorn drauf.

Pünktlich zur Abschlussfeier sind wir wieder auf der Hahnweide. Uns erwartet hier nicht nur jede Menge Bier, sondern auch eine Vielzahl von Maultaschen - Variationen - natürlich kostenfrei. Auch die versprochene Band mit dem schönen Namen "Permanent Vacation" macht sich schon einmal warm. Doch bevor die Party richtig los geht, bedankt sich die Wettbewerbsleitung bei allen Helfern und die Pilotensprecher wieder bei der Wettbewerbsleitung und allen anderen Organisatoren. Neben den typischen Geschenken kommt es auch zu ein paar schönen Spielen, so z.B. das Erkennen von Bier am Geschmack. Doch hier haben leider der Sportleiter und der Wettbewerbsleiter ziemlich versagt…

Schließlich legte dann auch die Band los. Selbst Papa Puskeiler stellte sich ans Mikro, um gute alte Klassiker zu trällern. Wir sind mittlerweile bei dem Caipirinha angekommen, der hier auf der Hahnweide zum Szenegetränk mutiert ist…

Die Party steigert sich immer weiter. Ein weiteres Spiel lässt ein direktes Duell zwischen Club- und Standardklasse zu. Wer jedoch gewonnen hat, steht zum Schluss nicht wirklich fest. Aber es gab jede Menge Bier zu gewinnen. Wir schauen gespannt zu und begeben uns dann irgendwann ins Bett.



Donnerstag, 14.08.2008

War mal wieder ne sehr kalte Nacht. Erinnert irgendwie sehr an Klixer Zeiten…

Das Aufrüsten läuft wie geschmiert. Die Clubklasse steht vorn und Volker in der 8. Reihe. Zum Frühstück gibt’s erneut normale und Laugenweckle. Wir üben jeden Tag mehr schwäbisch und geben uns sehr viel Mühe dabei, "aber desch is gar net so ainfach". Am Himmel sieht es leider noch nicht so toll aus. Der Himmel ist bedeckt. Die Sonne kommt selten durch.

Zum Briefing gibt’s dann SAA’s mit 3 Stunden Mindestzeit und Strecken zwischen 250km und 500km. Die Strecken führen in den Schwarzwald. Es werden gute Steigwerte und wenig Wind erwartet. Im Moment sieht es aber noch nicht danach aus. Richie erwähnt noch nebenbei, dass dies wohl der letzte Wertungstag werden wird. Morgen soll es den ganzen Tag regnen. Als ob der Platz noch nicht nass genug wäre…

Volker ist auf Platz 17 am gestrigen Tag gelandet. Damit steht er bei den Außenlandern weit oben. Mit 294,5 Wertungskilometern haben nur 29km zum Ziel gefehlt. Es ist aber trotzdem ein gutes Ergebnis für diese recht schwere Aufgabe. Joschko ist auf Platz 10 gelandet. Er erflog einer 70er Schnitt, was gegenüber dem Tagessieger mit 101,4 km/h sehr wenig ist. Das zeigt deutlich, wie unterschiedlich das Wetter auf der Strecke war.

Wir lassen uns noch viel Zeit, bevor wir zum Flugzeug fahren. Die Startbereitschaft wird wieder leicht verschoben, bis es dann kurz nach 1 los geht. Es wird durchgeschleppt. Nur wenige Piloten benötigen eine zweite Chance.

Über Funk verfolgen wir den Abflugkrimi. Die Clubklasse scheint noch gut weggekommen zu sein, aber die Standardklasse kämpft. Wir hören Joschko und Johannes zu, während beide noch nach 15 Uhr nicht abgeflogen sind. Das Taxiunternehmen Groebel fährt unterdessen erneut eine Tour zum Kirchheimer Bahnhof und zurück – Christin ist soeben dort angekommen.

Kurz nach 18 Uhr klingelt dann Sebastians Handy. Joschko liegt bei Schömberg, ca. 80km südwestlich von hier. Johannes liegt noch ein kleines Stück weiter weg. Volker ruft dann auch gegen halb 7 an. Er ist bei Endingen außengelandet. Da die Felder alle in der Nähe liegen, fahren wir Kolonne.

Wir können komplett durchfahren, ohne große Umwege. Nach etwa einer Stunde komme ich mit Christin auf Volkers Acker an. Es ist ein abgeerntetes Getreidefeld, wo nur noch die Stoppeln stehen. Auch die OXX und MZ sind hier gelandet. Wir putzen und rüsten schnell ab.

Auf dem Rückweg ruft Christian an. Er ist mittlerweile auf dem Flugplatz angekommen, fragt sich jedoch, wo wir sind. Aber es dauert nicht lange, bis wir wieder heil auf der Hahnweide ankommen. Unsere Nachbarn haben mittlerweile mit ihrem Burgerabend begonnen, wir setzen uns mit unserem Grill dazu und genießen den Abend. Sebastian ergaunert sich ein paar Hamburger. Auf meine Frage, wie er das gemacht hat, antwortet er: „Du schneidest dir so ein Brötchen auf und drängelst dir das dann rein!“. Mahlzeit!



Mittwoch, 13.08.2008

Es regnet nicht mehr. Joschkos leise und zärtliche Stimme weckt uns kurz vor 8 Uhr. Aufstehen und waschen ist angesagt, wobei das Bad heute mal angenehm leer ist. Wir rüsten auf, lassen die „Oscar 1“ aber noch am Hänger stehen, da wir noch nicht wissen, wie aufgebaut wird. Zeit haben wir sowieso, schließlich steht Volker ganz hinten, in der allerletzten Reihe.

Zum Frühstück wird heute geträllert: „… Brötchen mit Nutella – Ella, Ella – E, E, E…“. Der Lampion ballert ordentlich, jedoch haben wir hier ordentlich Pustewind und außerdem steht der Platz komplett unter Wasser, sodass unsere Gummistiefel mal wieder ran müssen.

Zum Briefing gibt’s mal richtig optimistisches Wetter. Im Vergleich zum letzten Wertungstag sind die Strecken dann aber erstaunlich klein. Die „Großen“ fliegen 385km, die „Kleinen“ 323km.

Der Startaufbau erfolgt wieder auf der Querbahn. Das heißt für uns: Schieben! Es dauert nicht lang, bis Joschko in der Luft ist. Die Flugzeugraupe wird schnell kleiner, bis schließlich das gesamte Feld in weniger als 50 Minuten in der Luft ist. Volker war der Letzter.

Der erste liegt schon früh draußen. „RE“ von der Standardklasse. Hoffentlich ergeht es unseren Piloten nicht genauso.

Gegen 16:30 Uhr landen dann die ersten Segler. Einige melden neben ihren „10 km“ auch noch beiläufig „ohne Geschwindigkeitswertung“. Das verheißt nichts Gutes. Wir machen uns zusammen mit Mona an den Wanderweg direkt am Flugplatz, um bessere Fotos machen zu können. Mit 2 Kameras bewaffnet, erwarten wir unsere beiden Jungs…

Wir müssen lange warten, bis ein paar Segler kommen. Hinter uns fahren viele Hänger los, wir mussten aber noch nicht das Handy bedienen. Einige Flugzeuge kommen nur knapp rein und schleichen gerade so über den Dettinger Buckel. Das Wetter ist jetzt alles andere als toll.

Kurz vor halb 7 kommt dann ein kleiner Pulk und Joschko ist mit dabei. Schon mal eine Tour weniger. Mona zieht ihn rein, während wir weiter auf Volker warten. Es fehlen mittlerweile auch nur 3 Flugzeuge, alle aus der Clubklasse. Volker ist mit dabei…

Mein Handy bimmelt, Volker Naumann steht auf dem Display. Schade, heute wohl doch kein Zielfoto… Er sagt, er ist in Oppin-gen gelandet und macht einen Rückschlepp. Er bekommt von uns den Befehl, im Anflug der Kontur der Senke nachzufliegen. Er bestätigt und kurze Zeit später bekommen wir unsere Fotos. Schnell wird abgerüstet und das erste Bier vernichtet.

„Der Pilot der O1 bitte den Logger abholen!“ Bitte was? Sind die nicht einmal in der Lage, unseren Logger für eine Nacht aufzubewahren? Volker rennt los und findet einen piependen Logger sowie eine unerfreute Wettbewerbsleitung vor. Manchmal siegt eben doch die Technik…

Da wir heute nicht schon wieder grillen wollen, geht’s mit Joschko, Mona, Johannes und Felix vor zur Gaststätte. Leider ist nur noch Pizza (und Salat) da. Naja, die scharfe Sauce ist zum Glück noch vorhanden. Ein Bier dazu und die Welt ist wieder in Ordnung. Danach schauen wir noch in den Himmel, um ein paar Schnuppensterne zu entdecken. Einige sehen wir auch, jedoch wird es durch die Kälte schnell ungemütlich und wir verziehen uns in unsere Zelte.

Gute Nacht Joschko!
Gute Nacht Volker!
Gute Nacht Mona!
Gute Nacht Stefan!
Gute Nacht Sebastian!
Gute Nacht John Boy!



Dienstag, 12.08.2008

Seit 5 Uhr in der früh regnet es. Wir schlafen gleich etwas länger, bis schließlich gegen 9 Uhr die Lautsprecheranlage ertönt. Das Briefing wird auf 11 Uhr verschoben, weil anscheinend auch die Wettbewerbsleitung den gestrigen Abend nicht gut genug überstanden hat, um das Briefing pünktlich ablaufen zu lassen. Wir frühstücken in aller Ruhe, da wir sehr viel Zeit haben. Aufgebaut wird sowieso nicht…

Das Briefing fällt ganz kurz aus. Das Highlight heute: 3 Geburtstagskinder und eine sofortige Neutralisierung ohne weiteres Warten. Auch das Wetterbriefing fällt ganz kurz aus. Es wird halt bis heut Abend regnen. Wir haben vor, nach Metzlingen in die dort ansässigen Outlet-Stores zu fahren, um endlich mal unsere Dispos auszureizen…

In der „Outlet – City Metzingen“ angekommen, trennen sich unsere Wege, um effektiver einkaufen zu können. Wir durchforsten viele Geschäfte, so z.B. Levi‘s, Puma, DuG und vieles mehr. Nur finden wir kaum was, da die reduzierten Preise immer noch recht hoch sind. Daher geht’s recht schnell wieder weg. Wir fahren nach Filderstart in der Erlebnisbad „Filde-Rald-O“ und treffen dort noch andere Hahnweide-Abtrünnige. Hier gibt’s sogar eine Wasserrutschen -Schanze, die dem Wintersport ähnelt.

Gegen 18 Uhr machen wir uns wieder los zum Flugplatz. Zwischendurch geht’s noch in den Kirchheimer REWE, Bier ist alle. Heute gibt’s mal Edelstoff. Sehr lecker. Der Regen wird leider immer stärker und wir machen den Grill heute mal wieder im Regen an. Volker und Sebastian hören sich noch einen hochinteressanten Vortrag von Richie über die Wahrheiten und Unwahrheiten des Klimawandels an. Als beide wieder da sind, wird noch schnell ein Bier getrunken und schon geht’s ins Bett. Morgen soll es besser werden…



Montag, 11.08.2008

Es jirscht mal wieder. Alle paar Minuten kommt ein kleiner, leichter Schauer aus dem Nichts und macht uns nass. Das Aufstehen fällt schwer. Halb 9 ertönen die Lautsprecher auf dem Campingplatz. Kein Startaufbau. Kein Aufrüsten. Umsonst so früh aufgestanden.

10 Uhr ist dann Briefing. Die Tagessieger erhalten erneut einen Ritt auf der Extra 300. Die Chance, dass geflogen wird, liegt unter 10 %. Aber wie die letzten Tage sind wir optimistisch und warten, nur eben heute mal nicht am Start sondern auf dem Campingplatz.

12 Uhr wurde dann endlich neutralisiert. Das Team Organisation bietet eine Führung durch das Schempp–Hirth-Werk an, aber Volker hat kein Interesse an sowas. Also fahren wir wohl nach Stuttgart.

In Stuttgart angekommen geht’s in den Waschsalon, Klamotten waschen. Danach schlendern wir durch alle möglichen Einkaufspassagen in der Innenstadt, bis uns der Regen überrascht. Schutz suchen wir vergeblich, also geht’s zurück zum Auto und ab zum Fernsehturm. Hier fahren wir nach oben und haben einen recht guten Ausblick auf die Stadt. Lediglich die tief hängenden Wolken trüben etwas die Sicht. Eine Etage tiefer gönnen wir uns das erste Bier des Tages. Auf dem Rückweg müssen wir, wie eigentlich jeden Tag, bei REWE vorbeiradeln.

Auf dem Flugplatz angekommen, schmeißen wir den Grill an und ergaunern uns vom Nachbargrill noch ein paar Holzkohlestückchen, da die hervorragenden Briketts, wie fast immer, nicht wirklich angehen wollen. Kurz nach 21 Uhr holt Sebastian noch Joschkos Freundin vom Kirchheimer Bahnhof ab. Er wird überrascht und weiß von nichts...

Die Stimmung auf dem Flugplatz ist super. Alle feiern und insgeheim weiß jeder, dass morgen nicht geflogen wird. Die Bar ist zum Bersten voll...



Sonntag, 10.08.2008

Heute Morgen sieht’s besser aus als die letzten Tage. Die Sonne scheint und die ersten Aussichten sind optimistisch. Wir rüsten auf und frühstücken, heute wieder mal mit einer schönen Laugensemmel. Volker steht in Startreihe 2. Die Aufgaben sind klar definiert. 320 km bzw. 350 km für die Club- und Standardklasse. Beide Strecken gehen weit in den Osten, sodass die Rückholtouren auch mal etwas länger dauern könnten.

Es geht schon recht früh los. Wir freuen uns schon auf einen langen Nachmittag mit viel Freizeit. Fast alle Segler bleiben in der Luft, jedoch bilden sich jetzt schon große Pulks. Die durch den Funk durchgegebenen Steigwerte sind ernüchternd. Sie liegen zwischen 0 m/s und 1 m/s. Es geht aber trotzdem für beiden Klasse früh los. Im späten Nachmittag soll eine Abschirmung aufziehen, sodass nicht allzu späte Ankünfte zu erwarten sind. Sebastian und Ich machen erst einmal Mittag.

Kurze Zeit später ruft Volker an. Mit viel Freizeit ist heut nix. Er ist auf dem Flugplatz Gerstetten gelandet, das sind ca. 50 km Luftlinie. Wir machen uns los und sind nach etwa einer Stunde da. Auf dem Rückweg halten wir noch beim Gartenfest der Gartenfreunde Gerstetten e.V. an, um uns mit einem LKW (LeberKäsWecken) zu stärken. Wir senken das Durchschnittsalter (bisher ca. 70) erheblich…

Kaum wieder auf der Wahnheide angekommen, klingelt erneut das Telefon. „Joschko, Grüß dich!“. Joschko ist mit Johannes und Peter bei Wieshof außengelandet, das ist mitten in der Pampa südsüdwestlich von Nürnberg. Luftlinie sind das ca. 80, zu fahren jedoch 160 km. Was solls, dafür sind wir ja da. Wir packen alles ein, nehmen genug Bier mit und radeln los. 2 Stunden später kommen wir auf einem kleinen Hügel an und rüsten den Discus ab. Da wir immer noch (oder schon wieder) hungrig sind, geht’s auf dem Rückweg bei unseren Burger – Freunden mit dem großen, gelben M vorbei. Auf die Frage, ob denn noch Burger – Gutscheine verfügbar sind, kommt erst einmal die Chefin hervor. „Kiesburger“ gibt’s aber trotzdem.

Kurz vor halb 1 sind wir wieder da. Geschafft hat heute niemand die Strecke. Alle liegen draußen. Eine Wertung gibt’s aber zur Abwechslung einmal. Wir fallen schlussendlich ziemlich geschafft ins Bett.

Tagesresümee: 480 km und 6,5 Stunden geradelt. Bier gab es jede Menge…



Samstag, 09.08.2008

Es hat wieder mal die Nacht über gejirscht. Pavillon und Zelt stehen noch. Aber Essen ist alle. Zum Glück gibt’s die Frühstückscrew in der Briefinghalle. So gehören wir heute mal zu den wenigen Personen, die sich den Luxus des Frühstücksservice gönnen. Kaffee und Brötchen inkl. Beilage gibt’s. An Joghurt wurde auch gedacht. Und der tägliche Nachtisch in Form von „Sun Rice“ – Schokoreiswaffeln liegt, wie jeden Tag, pünktlich zum Briefing aus.

Der Startaufbau erfolgt erst nach dem Briefing. Das Wetter soll erst spät einsetzen, aber dann doch gut werden. Die Strecken gehen heute mal in den Norden. Beide Klassen bekommen Racing Tasks mit 300 km bzw. 330 km. Heute steht mal die Clubklasse vorn, zum verheizen. Für den gestrigen Tag kam übrigens keine Wertung zu Stande. Nur 9 Piloten sind über 100 km geflogen. Unser Nachbar, Peter, war der 10. und hat leider nur 97,5 km geschafft. Ob das nun Glück oder Pech ist, muss jeder für sich entscheiden…

Volker steht in Reihe 2, also ganz vorn. Heute gibt’s mal ne Schlepperin, die den Vereinsduo in die Lüfte bewegt. Dieser radelt einmal um die Teck, um dann doch wieder zu landen. Wir warten weiter. Immer wieder regnet es. Auch der Himmels–Lampion verschwindet hin und wieder hinter dicken und schwarzen Wolken. Dann wird doch endlich mal die erste Reihe hochgezogen, und fällt geschlossen wieder runter. Selbst der gepeikte Cirrus muss auch wieder landen.

Wenig später geht’s dann für alle los. Und alle landen wieder. Der Flugbetrieb hat heute hat etwas von einem F–Schlepp–Lehrgang…

Volker landet natürlich auch. Wir radeln hin und ziehen ihn aus der Landebahn. Langes anstehen ist notwendig, um an den Start zurück zu kommen. Schließlich steht aber die Flugzeugraupe. Dann wird die Clubklasse neutralisiert. Wir rüsten schnell ab und feixen dabei noch das Tape für den nächsten Tag. Dann geht’s sofort wieder an den Start, um Joschko in die Luft zu befördern. Es ist übrigens mittlerweile schon fast 17 Uhr. Aber es geht los. Volker hat heute die „EY“ am Geschmack erkannt. Deswegen ist er auch immer so dürre…

Wir verfolgen das Warten auf die Abflugfreigabe per ICOM. Gegen 17:30 Uhr wird dann doch neutralisiert. So spät haben wir das noch nie erlebt. Wir helfen Joschko noch beim Abbauen und fahren dann schnell einkaufen. Bier ist alle.

Abends geht’s dann zum Bergfest. Leider sind uns die Preise hier zu heftig, sodass wir uns in den örtlichen Schnitzel – Tower auf eine Pizza begeben. Wir bestellen scharf – und bekommen scharf. Bruschetta ist gegen diese Schärfe mild, sehr mild…

Auf ein Bier geht’s zurück zur Halle. Tilo Holighaus ist auch da. Wir fragen, ob wir von seiner Leihbude den Duo für 3 mal Grillen „All Inclusive“ bekommen. Er lehnt ab…

An die Bar geht’s natürlich noch. Das Bier ist eiskalt, schmeckt aber trotzdem. Caipirinha gibt’s auch noch. Manche haben sich auch diesen tolle Getränk erschlaucht, andere wissen nicht einmal, was das bedeutet… So verlief der Abend noch ruhig.



Freitag, 08.08.2008

Um 6 kam die Front…

Es regnete heftigst. Die Nacht wurde von Blitzen erhellt und der Donner ließ die Erde beben. Wir schlafen etwas länger. Der Startaufbau wird verschoben, aber die Flieger werden trotzdem aufgebaut. Zum Briefing gibt’s dann Aufgaben, wobei wohl nur die Standardklasse losgeschickt wird. Der Wind ist stark mit über 50km/h. Die Startrichtung ist heute mal die 25.

Wir helfen dann Joschko bei der Flugvorbereitung. Es bleibt wenig Zeit, denn 11:30 Uhr soll sich schon der erste Segler in die Luft bewegen. Die Aufgabe ist heute minimal ausgelegt. 1,5 Stunden minimale Wertungszeit sind ausgeschrieben, die Strecken dabei sind ebenfalls minimal mit mind. 100 km. Es geht los! Die Starts sind heute etwas spektakulärer anzusehen. Joschko steht sehr weit hinten. Und er fällt nochmal runter – Loggerprobleme. Geht dann aber wieder. War vielleicht nur ne Ausrede…

Die tschechische Schleppmaschine ist auch wieder dabei. Da läuft der Funk vereinzelt in Englisch ab. Volker hatte diese auch schon mal vorn dran. Das Ausklinken wird dann mit „Ossi One – free!“ bestätigt. Klingt gut!

Kurz darauf wird dann die Clubklasse neutralisiert. Wir rüsten ab und begeben uns wieder zum Zeltplatz. Viel Zeit haben wir wahrscheinlich nicht, bis die ersten Piloten hier wieder landen werden.

Das Telefon klingelt. Joschko ist dran. Er liegt mit einigen anderen Fliegern in der Nähe von Pfullingen. Wir packen alles Wichtige ein und machen uns auf den Weg. Auch wenn es nur knapp 30km Luftlinie sind, fahren wir recht lang. Hier in den alten Bundesländern scheinen die Ampeln nicht auf unserer Seite zu sein. Schilder mit der Aufschrift „Grüne Welle bei 50 km/h“ scheinen uns nur zu verarschen…

Joschkos Wegbeschreibung hätte kaum schlechter sein können. Aus rechts abbiegen wird dann links. Naja, nach dem Ort zu fragen ist auch zwecklos. Bei einem Wendeversuch in einem Kuhstall klärt uns der ansässige Bauer über den Außenlandeort auf – nur wir verstehen nichts. Kurz darauf treffen wir dann doch auf dem Acker ein. Groß ist er nicht, aber 7 Flugzeuge finden trotzdem Platz. Wir helfen beim Abrüsten und fahren dann wieder zurück zum Platz. Als Abendessen gibt’s heute Pizza aus Kirchheim. Ein paar Bierchen noch und dann geht’s schon ins Bett.



Donnerstag, 07.08.2008

Der lange Schlaf hat gut getan. Die Sonne scheint heute morgen, leichte Cirrus – Bewölkung ist am Himmel. Wir rüsten auf und Stellen uns in Startreihe 12. Die Clubklasse steht heute wieder hinten. Aufgebaut wird auf die 31.

Das Wetter soll anders werden als gestern, aber deswegen nicht gleich besser. Der Wind nimmt stark zu. Die Steigwerte sollen zwar zunehmen, jedoch soll es ab Nachmittag gewittern. Dementsprechend gibt’s SAA’s mit 2 Wendegebieten. Die Strecke führt wieder die Alb entlang. Die Clubklasse hat mind. 2 Stunden Wertungszeit. Die Standardklasse 3 Stunden. Wir lassen uns noch etwas Zeit und fahren dann ans Flugzeug.

Pünktlich zur Startbereitschaft starten die ersten 4 Segler zu Testzwecken. Lange können sie sich aber nicht am Himmel halten. Von weitem sieht man schon eine große Zelle stehen, die wächst und wächst.

Nach langem Warten gibt’s den nächsten Versuch. Anfänglich sieht es ganz gut aus, doch schnell kommen mittlerweile 2 Zellen näher. Man hört es schon grollen, als es am Platz blitzt. Auch der Regen lässt nicht lang auf sich warten. Beide Klassen werden dann neutralisiert. Wir rüsten ab und werden uns nun in den Gemeinschaftspool begeben…

Nach der Abkühlung ging es für ein paar Besorgungen nach Kirchheim in den örtlichen Rewe. Danach ging es über den Markt weiter zum Weindorf. Dies ist ein alljährliches Fest in Kirchheim. Wir gesellen uns zu den Einheimischen und trinken, was auch sonst, Wein. Es fällt auf, das Kirchheim unter Teck einen Frauenüberschuss hat…

Wieder auf dem Zeltplatz angekommen trinken wir mit unseren Nachbarn ein paar Flaschen Glühwein. Gebrannte Mandeln gibt’s dazu. Es ist ein echter Luxus hier. Danach geht’s dann wie gewohnt ins Zelt. Morgen soll wohl ein schwieriger Tag werden. Wir sind gespannt.



Mittwoch, 06.08.2008

Wir stehen pünktlich auf. Es ist fast ein Wunder…

Die Sonne ballert wieder richtig. Heute wird in Startrichtung 13 aufgebaut. Da können wir die DG gleich an den Start schieben. Frühstück gibt’s dann auch und 10 Uhr das erste offizielle Briefing. Richie erwähnt, dass das Wetter heute spannend wird. Blau soll es werden und die Steigwerte sollen nicht deutlich über 1 m/s gehen. Aufgaben gibt’s natürlich trotzdem, ist ja hier auch keine Kaffeefahrt.

Die Clubklasse darf knapp über 200km fliegen. Es geht in die Alb. Die Standardklasse, sie steht heute hinten, hat etwas mehr. In die Alb geht’s aber trotzdem. 12:15 Uhr ist der erste Start geplant. Wir packen noch kurz und machen uns dann auch ans Flugzeug.

Nach langem Warten geht’s dann endlich los. Es ist heiß draußen. Wolken sind nur sehr vereinzelt am Himmel. Aber die ersten Piloten halten sich wacker in der Luft. Volker und Joschko geben ihr Bestes und machen sich auch los. Sebastian und Ich gehen währenddessen erst einmal einkaufen. Bier ist schließlich alle…

Als sich die ersten Piloten die letzten 10 km melden, machen wir uns auf den Weg zur Ziellinie. Nur sehr sporadisch kommt mal ein Segler zurück, meistens aber Piloten aus der Standardklasse. Dann klingelt das Handy. Joschko ist dran. Er liegt an der zweiten Wende und lässt sich zurück schleppen. Im gleichen Moment ertönt das Icom. Viele Segler der Clubklasse melden ihre Ankunft, darunter auch die „Ossi 1“. Wir ziehen Volker rein und rüsten ab.

So langsam können wir auch wieder Bier trinken. Zur Abwechslung wird heute mal gegrillt. Neben einem Teampack Torfstecher gibt’s Maiskolben. Heute geht’s auch recht früh ins Zelt, morgen wird sicher ein harter Tag.



Dienstag, 05.08.2008

Die Sonne scheint heute mal. Nach der morgendlichen Wäsche geht’s erst einmal zum Aufrüsten. Da wir ein eingespieltes Team sind, geht das flott und absolut unproblematisch. Wir stehen in Reihe 16 von insgesamt 21. In jeder Reihe finden 4 Flugzeuge Platz. Nach dem Abstellen gibt’s erst einmal Frühstück. Joschko leistet uns Gesellschaft.

10 Uhr ist dann Briefing. Es wird noch einmal gründlich auf die Sicherheit eingegangen und der Wetterfrosch bringt uns das Wetter mal auf eine etwas andere Art und Weise näher. Die Aufgaben sind dann auch eindeutig: Racing, zum Kennenlernen der Umgebung. Volker darf dabei fast 300 km fliegen. Von der Hahnweide aus geht’s zum Klippeneck, dann über Schelklingen nach Neresheim und Merklingen und schließlich über den Dettinger Buckel zurück nach Hause. 12 Uhr ist Startbereitschaft. Wir packen noch unsere Sachen und fahren dann raus.

Am Flugzeug angekommen müssen wir noch warten. Die Startbereitschaft wurde nochmal auf 12.15 Uhr verschoben, aber dann geht es doch endlich los. Die Standardklasse startet.

Nach kurzer Zeit sieht man einige Pulks kreisen, teilweise sehr tief. Einige Piloten müssen wieder landen und halten sich nur sehr schwer am Platz. Für uns ist das umso besser. Wir haben richtig was zu sehen. Eine kleine Schlepppause wird eingelegt, aber schlussendlich kommen dann doch alle in die Luft.

Sebastian und Ich warten ab und begeben uns dann für ein kleines Päuschen an unsere Zelte. Es dauert nicht lange, bis die ersten Piloten wieder landen – auch Joschko ist dabei. Die vorgegebene Strecke ist er aber nicht geflogen, angeblich, weil die Harmonie zwischen PDA und Logger nicht gegeben war…

Wir sehen uns noch die restlichen Anflüge an. Leider sind sie nicht ganz so spektakulär, da die Ziellinie noch vor dem Platz liegt. Volker kommt schlussendlich auch noch, brach die Strecke jedoch noch auf dem ersten Schenkel ab. Das Wetter war bei weitem nicht so gut, wie erwartet.

Nach dem Einpacken geht’s ans Grillen. Bruschetta ist jetzt wieder vorrätig. Leider ist unser Bier fast alle, sodass wir dann recht schnell wieder an die Bar wandern. Der gezapfte halbe Liter kostet beachtliche 2,50€. Der Wodka aber nur 1€. Während sich Volker und Joschko in die Zelte begeben, gehe ich mit Sebastian an die Jugend–Bar. Hier gibt’s u.a. auch eine Wodka–Runde, natürlich nur mit der guten, alten Ahoi – Brause. Wir bleiben lang…



Montag, 04.08.2008

Der Tag beginnt 8 Uhr. Wir stehen mit unseren Zelten wind- und wettergeschützt am hinteren Ende des Zeltplatzes. Das Ausmaß des gestrigen Grillabends kommt erst jetzt richtig zum Vorschein.

Nach der morgendlichen Reinigung und dem Abraspeln des Knobi – Pelzes geht’s an den Frühstückstisch. Das Wetter spielt dabei leider nicht so gut mit. Es ist bedeckt. Graue Wolkenschleier zieren den Himmel. Sonnenstrahlen sind weit und breit nicht erkennbar.

Wir erforschen das aktuelle Wetter, und kommen zu dem Entschluss, heute nicht zu fliegen. Eine Kaltfront ist im Anmarsch. Wir machen also Kultur. Nur was? Einkaufen müssen wir sowieso, also geht’s erst mal nach Kirchheim unter Teck.

Wir stellen fest, dass diese Stadt hier das Firmenzentrum überhaupt ist. Hier gibt’s alles. Neben Schempp-Hirth ist hier auch Graupner und Recaro. Die Otto Ficker AG gesellt sich auch dazu. Und viele andere haben wir sicher noch nicht gesehen. Aber das Wichtigste fehlt noch: der Penny Markt. Denn ohne Bruschetta überleben wir hier keinen weiteren Tag. Auch Bier ist alle. Aber zum Glück hat diese Weltstadt auch einen Penny Markt zu bieten.

Neben den örtlichen Supermärkten schlenderten wir auch durch das Teck Center, welches uns an alte Zeiten denken lässt. Auf dem Rückweg statten wir Recaro einen kleinen Besuch ab und lassen unsere gequälten Körper in Ferrari Sitze nieder.

Wieder auf dem Flugplatz angekommen, wartet schon das erste Bier auf uns. Auch das Zweite lässt nicht lange auf sich warten. Unser ursprünglich geplanter Grillabend wurde leider von heftigen Regenschauern gestört, sodass wir uns in ein nahe gelegenes Fast Food Lokal begaben, um die richtige Grundlage für den folgenden Abend zu schaffen.

Punkt 8 Uhr ging es dann zur Eröffnungsfeier. Alle Offiziellen wurden begrüßt und hatten schließlich selbst das Wort. Beendet wurde die Veranstaltung mit dem Video über das Segelfliegerleben von Wolf Hirth. Ein kleines Buffet mit Freibier gab es auch. Wir saßen zum Glück direkt an der Quelle. So klang der Abend bei ein paar Bierchen mehr locker aus. Schließlich ist morgen nur das Pflichttraining…



Sonntag, 03.08.08

Sebastian holt mich gegen 12 Uhr ab, denn heute geht’s zur Hahnweide nach Kirchheim unter Teck, dass sich etwas südlich von Stuttgart befindet. Volker darf daran teilnehmen und macht sich direkt von der Wasserkuppe aus auch auf den Weg.

Wir nehmen noch den Peter von der Mitfahrzentrale mit. Er muss nach Stuttgart, was ja immerhin auf dem Weg liegt. 13 Uhr beginnt dann also endlich die lange Reise nach Bayern.

Zwischendurch gibt’s viel zu sehen. So geht es nicht nur Berg hoch und wieder runter, sondern auch mal durch den einen oder anderen Tunnel. Einen kurzen Zwischenstopp zum Essen fassen gab es natürlich auch.

Gegen 19 Uhr schlagen wir dann endlich in Kirchheim unter Teck auf. Auf den ersten Blick ist der Flugplatz nicht als solcher zu erkennen, aber die vielen Zelte in Verbindung mit Bier trinkenden Männern weisen dann doch ganz deutlich auf eine Segelflugmeisterschaft hin. Joschko und Volker begrüßen uns auch erst einmal mit den ersten Bier. Mein erstes Werkstattzelt steht schon, dass Zweite kommt direkt daneben. Wir sind wirklich hervorragend ausgestattet.

Der Grill läuft mittlerweile auch schon. Leider haben wir Biernot. Weder Volker noch Joschko sind gut ausgestattet, sodass erst einmal die Tankstelle ran muss. Leider kostet das Bier an der Bar noch 2€, für eine kleine Flasche. So schränkt sich der Aufenthalt hier auch sehr ein.

Volker geht dann recht früh ins Bett. Sebastian, Joschko und Ich lassen den ersten Abend noch bei einem schönen Film ausklingen und begeben uns dann kurz nach Mitternacht ins Bett.






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